Schweiz
Rappaz nicht zur Haft angetreten
Der zu fünf Jahren und acht Monaten verurteilte Walliser Hanfbauer Bernard Rappaz ist nicht zu seiner Haft angetreten. Mehrere Medien warteten vor dem Gefängnis in Sitten vergebens auf ihn.
Bereits im Vorfeld hatte der Hanfbauer angekündigt, dass er die Strafe nicht antreten werde. In einem Interview im Walliser Radio «Rhône FM» sagte er, er werde warten, bis man ihn holen komme. «Das ist eine Frage des Prinzips», so Rappaz.
Die verantwortlichen Behörden wollten sich nicht dazu äussern, ob Rappaz bei der Strafanstalt erschien oder nicht. Sei er nicht angetreten, müsse ein Haftbefehl ausgestellt werden, erklärte die Walliser Sicherheitsdirektorin Esther Waeber-Kalbermatten (SP).
Wegen Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung war Rappaz im November 2008 verurteilt worden.
2 Millionen Franken Gewinn gemacht
Laut dem Gerichtsurteil hatte er zwischen 1997 und 2001 auf mindestens 30 Hektaren Hanf für den Verkauf als Rauschmittel angebaut. Mit dem gewonnenen Haschisch soll er einen Umsatz von 4,2 Millionen Franken und einen Gewinn von 2 Millionen Franken erzielt haben.
Das Bundesgericht lehnte im Oktober seine Beschwerde ab. Am 1. Februar 2010 verlangte der Hanfbauer eine Revision seines Prozesses.
(sda/maem)
Meldungen im Tagesverlauf
- Kodak-Kameras sind tot, lang lebe Kodak
- Hart, härter, am härtesten – Kleine Schneebader in der Ukraine
- Kältewelle ist gutes Geschäft für Öl- und Stromproduzenten
- Sauber mit Problemen im Test
- Konkurrenzkampf in Nati so gross wie nie
- Fernando Gonzalez hört im März auf
- Die Geheimnisse der Xenia Tchoumitcheva
- Berlinale-Eröffnung: Glamourös und politisch
- Verschneiter Ätna spuckt Lava
- Griechen einigen sich mit IWF und EU auf Sparplan
- Verfahren gegen Sarkozy-Vertrauten Woerth
- Neue Hoffnung für Grosssägerei in Domat/Ems
- Affäre Hainard: Schlüsselperson freigesprochen
- Der Kälte trotzen
- Shaqiri: «Wollte unbedingt zu einem Topverein»
- 11 Jahre Berufsverbot für Star-Ermittler Garzón


«Costa Concordia»: Angst vor Umweltdesaster hält an
Neue Banknoten kommen frühestens 2013
11 Jahre Berufsverbot für Star-Ermittler Garzón
Machtkampf im Ferienparadies Malediven
Kodak-Kameras sind tot, lang lebe Kodak
Hart, härter, am härtesten – Kleine Schneebader in der Ukraine
Kältewelle ist gutes Geschäft für Öl- und Stromproduzenten
Einigung über Megafusion zwischen Glencore und Xstrata
Bis heute Mittag: Ultimatum der Kreditgeber an Athen
3D-Drucker erstellt Objekte auf Knopfdruck
UNO erwägt gemeinsame Beobachtermission mit Arabern in Syrien
Hersteller will Preis für Gripen senken
Häufige Eisenbahn-Suizide von Schweizer Jugendlichen
AKW Mühleberg notfallmässig abgeschaltet
Neue Details zu Majak-Uran in Schweizer AKW


















C. W., bern
)
(elisa0307
Verfasst am: 21.3.2010 19:45
Ist die Justiz nicht einfach nur krank ??
Die Justiz zerstört das Endprodukt , trotzdem... mehr
Zustimmen — 10 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
J. Lorber, Zürich
)
(JeffLorber
Verfasst am: 18.3.2010 8:31
2 Millionen, die er versteuern wollte
Aus Dummheit hat aber der Staat Hanf als illegal... mehr
Zustimmen — 9 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
R. Anderegg, Buchs
)
(karthago_77
Verfasst am: 17.3.2010 18:15
Nicht zu vergessen die ungetreue Geschäftsbesorgung
Man kann sich über den Hanfkonsum streiten. Die... mehr
Zustimmen — 3 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 8 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten