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Millionenlöhne für UBS-Spitze - Der Grossteil als Boni

Montag, 15. März 2010, 8:19 Uhr, Aktualisiert 20:55 Uhr

Die UBS schüttet der Konzernspitze fürstliche Löhne aus. Allein für die amtierende Geschäftsleitung wendet die Grossbank laut Geschäftsbericht 69,4 Mio Franken aus. 2008 waren es 10,7 Millionen. Knapp 55 Millionen Franken der Gesamtsumme der Löhne entsprechen Bonus-Zahlungen.

Der bestverdienende Manager in der Konzernleitung ist Carsten Kengeter, einer der beiden Chefs der Investmentbank.

Bild Nahaufnahme Kengeter
Kengeter erhält 12, 5 Mio. Franken jährlich und verdient somit am meisten. ubs

Der grösste Teil der Löhne wird in Aktien ausbezahlt, die für drei bis fünf Jahre gesperrt sind. Konzernchef Oswald Grübel ist damit nicht der Topverdiener der UBS. Es ist bekannt, dass Grübel 3 Mio. Fr. Fixgehalt erhält. Grübel verzichtet auf eine variable Leistungsvergütung.

Millionensaläre für UBS-Spitze

Weil Grübel als neuer UBS-Chef aber auf weiter laufende Bonuszuteilungen von seinem früheren Arbeitgeber Credit Suisse verzichtet hatte, bot ihm die UBS einen grosszügigen Tausch an: Grübel hält nun 4 Mio. Aktienoptionen, deren Marktwert per Zuteilungsdatum 26. Februar 13,1 Mio. Fr. beträgt.

Villiger verdient weniger als Kurer

Die anderen Konzernleitungsmitglieder und weitere führende UBS-Mitarbeiter erhalten laut Geschäftsbericht einen Bonus und variable Aktienvergütungen. Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger verdiente im vergangenen Jahr bei der UBS total 850'000 Franken.

Teurer Umbau

Sämtliche Ende 2009 amtierenden Verwaltungsräte bekommen weder Bonus noch eine variable Aktienvergütung, die der Bericht weiter zeigt. Sie bekommen aber als Vergütungsbestandteil eine fixe Zahl UBS-Aktien.

Teuer kam die UBS der Abgang beziehungsweise die faktische Entlassung mehrerer Topmanager im vergangenen Jahr zu stehen. Rund 39 Millionen Franken zahlte sie - meist auf Grund vertraglicher Verpflichtungen - an die sechs abgetretenen Manager Marcel Rohner, Jerker Johansson, Raoul Weil, Walter H. Stürzinger, Rory Tapner und Marten Hoekstra.

Der am 26. Februar 2009 ausgeschiedene CEO Rohner erhielt für die zwölfmonatige Kündigungsfrist ein Jahressalär von 1,5 Millionen Franken und keine Boni, aber einen einmaligen Beitrag von 1,2 Millionen Franken in die Pensionskasse.

10vor10 vom 26.2.2010: Kaspar Villiger in der Arena zu Boni und zur Steueraffäre

(sda/koua)

Kommentare aktiv...

M. Gasser, Freiburg
(markusgasser Mann)
Verfasst am: 16.3.2010 18:07

Neid ?

Neid ? Den Kritikern des Boni-Unwesens wird von... mehr

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B. Sonny, Zürich
(gohome Mann)
Verfasst am: 16.3.2010 15:10

UBS

mich wundert es was für Kommentare es geben... [1]  mehr

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U. Ganz, Casale Marittimo (PI)
(u.ganz Mann)
Verfasst am: 16.3.2010 9:43

Dank an die UBS

Liebe UBS Ganz herzlichen Dank für das... [1]  mehr

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