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Unbekannte «Steinewerfer» treiben im Baselbiet ihr Unwesen

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Montag, 15. März 2010, 15:49 Uhr

In den letzten fünf Jahren haben Unbekannte mit ihren Wurfgeschossen insgesamt 18 Mal zugeschlagen. Opfer waren Autofahrer auf der Kantonalen Autobahn bei Muttenz/BL. Bislang gab es bei den Wurfattacken von der Autobahnbrücke keine Verletzten. Die Kantonspolizei Baselland hat die Patrouillentätigkeit verstärkt und die Bevölkerung zur Wachsamkeit aufgerufen.

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Polizei ist machtlos

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Der letzte Fall ereignete sich vor knapp einer Woche. Kurz nach 16 Uhr fuhr eine Frau auf der Kantonalen Autobahn H18 Richtung Reinach, als plötzlich ein etwa 20 cm langes Holzstück auf die Motorhaube krachte. Die Lenkerin hatte Glück und blieb unverletzt.

Ein anderer Vorfall ereignete sich zweieinhalb Wochen zuvor in den frühen Morgenstunden. Ein Plastikbehälter, gefüllt mit einer leimartigen Masse, prallte auf die Windschutzscheibe einer Autofahrerin. Die Frontscheibe zerbarst, nur mit viel Glück brachte die Krankenschwester ihr Auto zum Stehen.

«Ich hatte riesiges Glück, dass wir unverletzt blieben» sagte die 28-jährige Claudia Bühler gegenüber «Schweiz aktuell». In beiden Fällen kam der Gegenstand von der Autobahnbrücke der so genannten Bananenbrücke bei Muttenz.

In beiden Fällen haben die Geschädigten Anzeige wegen Gefährdung des Lebens und Sachbeschädigung erstattet. Die jüngsten Ereignisse sind aber bei weitem keine Einzelfälle. An der gleichen Stelle kam es in den vergangenen fünf Jahren zu 16 vergleichbaren Vorfällen. Verletzt wurde bisher aber niemand. Die Palette der Wurfgeschosse reicht von Steinen, Schneebällen über Pet-Flaschen bis zu Holzstücken.

Der Sachschaden beläuft sich laut Meinrad Stöcklin, Mediensprecher der Polizei, inzwischen auf mehrere zehntausend Franken. «Es grenzt schon fast an ein Wunder, dass bei solchen Attacken noch niemand getötet wurde» sagt Stöcklin.

In Bezug auf die Täterschaft gibt es bisher keine Hinweise. Das Spektrum der Ermittlungen bewegt sich gemäss Stöcklin von «radikalen Autohassern» bis zu «durch geknallten Jugendlichen».

Mit verstärkten Polizeikontrollen und einem Aufruf an die Bevölkerung versuchen die Behörden die Täter dingfest zu machen.

Kommentare aktiv...

T. Rosen, Erlenbach/ZH
(T.Rosen Mann)
Verfasst am: 16.3.2010 17:04

Solange das Agieren...

...gegen Leib und Leben im Strafrecht weiterhin... mehr

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J. Lorber, Zürich
(JeffLorber Mann)
Verfasst am: 16.3.2010 8:16

Die Jugendlichen sind nur so "durchgeknallt"

weil viele Erwachsen als Vorbilder genau das... mehr

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G. Bossert, Safenwil
(GaBo Frau)
Verfasst am: 15.3.2010 19:32

Es gibt bald keine Hemmschwelle

mehr. Die zunehmende Langeweile, das null Bock... [1]  mehr

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