Schweiz
Nur FDP und SVP sehen Positives an UBS-Boni
Die Salär-Politik der UBS hat in Bundesbern unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Vor allem die Linke hat für die 55 Millionen Franken Boni wenig Verständnis. Bei der SP werden die Auszahlungen als «skandalös» bezeichnet. SVP- und FDP-Vertreter wollen dennoch Positives sehen: die Lohnauszahlungen seien immerhin tiefer ausgefallen.
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- Zahlungen an Ex-UBS-Verantwortliche
- Millionenlöhne für UBS-Spitze - Der Grossteil als Boni
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Mit Verweis auf die roten Zahlen der UBS und das Debakel mit dem Eingriff der Nationalbank forderte SP-Nationalrätin Susanne Leutenegger-Oberholzer, dass der Gesetzgeber jetzt mit der «Boni-Seuche sofort aufräumen» müsse.
SP-Präsident Christian Levrat bezeichnete die Überweisungen an die ehemaligen UBS Verantwortlichen Marcel Rohner und Peter Kurer als besonders stossend und verantwortungslos. In einem «ordentlichen System» hätten diese vor ein Gericht gehört. Er hätte von der UBS erwartet, dass sie diese beiden Herren anklagen würde, statt ihnen einige Millionen «unter welchem Titel auch immer» zu überweisen.
CVP-Präsident verlangt Boni-Verzicht
Auch CVP-Vertreter Pirmin Bischof kritisierte die neuerlich hohen Ausschüttungen in der UBS-Konzernspitze mit Verweis auf den Verlust von 3,5 Milliarden.
Auch CVP-Präsident Christoph Darbellay zeigte wenig Verständnis für die Millionenbezüge. In einem schlechten Geschäftsjahr sollten die Manager dafür geradestehen und auf Boni verzichten, sagte Darbellay.
SVP und FDP verweisen auf frühere Jahre
Einzig das rechts-bürgerliche Lager sah im aktuellen Geschäftsbericht der Grossbank auch Positives. Zwar kritisierte SVP-Präsident Toni Brunner die «mehr als fragwürdig hohen UBS-Vergütungen». Sein Parteikollege Hans Kaufmann (SVP/ZH) meinte dagegen, die Bank bezahle gesamthaft betrachtet nun «Milliarden weniger» als in den Jahren davor.
FDP-Fraktionschefin Gabi Huber wies auf die Lohn- und Boni-Reduktion gegenüber dem Vorjahr hin. Dennoch handle es sich bei den aktuellen Löhnen um sehr grosse Summen, welche für sie wie auch für die «Normal-Schweizer» erklärungsbedürftig sei.
Etwas anders tönte es bei der Parteispitze der FDP. Präsident Fulvio Pelli meinte, als Politiker habe er Mühe die so hohen Löhne zu verstehen. Er vermutete jedoch, dass die Entschädigungen von der Finanzmarktaufsicht abgesegnet worden sind.
(sf/fref)
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N. Binsberger, St. Gallen
)
(NBinsberger
Verfasst am: 17.3.2010 2:48
Hirnturnen
Was die $VP hier vollzieht ist kein Slalom mehr... mehr
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O. toneatti, bern
)
(olga
Verfasst am: 16.3.2010 12:33
Bei den Grossbanken sind viele FDP-
Leute in den oberen Etagen zu finden. Auch die... mehr
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M. Wyrsch, Luzern
)
(M.Wyrsch
Verfasst am: 16.3.2010 12:11
Der Wolf im Schafspelz...
ist die passende Metapher für die SVP. Da... mehr
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