Schweiz
Mehr Menschen trinken sich spitalreif
Das Inselspital Bern schlägt Alarm: Immer mehr Notfallpatienten müssen wegen Alkoholvergiftung behandelt werden. Besonders alarmierend ist der Befund bei 16- bis 25-Jährigen, sagt eine Studie des Spitals.
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Gemäss der Untersuchung des Universitären Notfallzentrums am Inselspital nahm die Zahl der Notfallpatienten mit Alkoholvergiftung von 1,4 Prozent im Jahr 2000 auf 3,3 Prozent im Jahr 2007 zu. Bei den Jugendlichen stieg der Prozentsatz gar von 2,6 auf 6,5 Prozent.
Durchschnittlich 2,25 Promille
In absoluten Fällen ausgedrückt heisst dies: 373 Fälle 2007 gegenüber 134 im Jahr 2000. Die Zahl der in die Notfallstation eingewiesenen Exzessivtrinker stieg bei den 16- bis 25-Jährigen von 29 im Jahr 2000 auf 74 im Jahr 2007. Insgesamt behandelte die Notfallstation in Bern in diesen acht Jahren 1763 Patienten mit Alkoholvergiftung.
Unter den Patienten befanden sich anderthalbmal soviele Männer wie Frauen. Im Mittel hatten die eingelieferten Personen 2,25 Promille Alkohol intus, bei den unter 25-Jährigen waren es 1,67 Promille.
Jugendliche selten rückfällig
Laut den Autoren der Studie sind die Jugendlichen nicht für den Anstieg der Fallzahlen verantwortlich. Die übers Ganze wachsende Zahl der Patienten, die ein zweites Mal mit einer Alkoholvergiftung im Notfall landen, weise darauf hin, dass vor allem 25- bis 55-Jährige die stark steigenden Zahlen verursachten, heisst es.
Bei den über 25-Jährigen ist die Zahl der Zweiteinweisungen im Vergleich zu den Fallzahlen höher als bei Jugendlichen und auch bei den über 55-Jährigen.
Nicht Promillezahl allein bestimmt Diagnose
Die Diagnose Alkoholvergiftung wird in der Notfallstation anhand klinischer Zeichen gestellt - Betroffene können nicht mehr gehen, sind mitunter aggressiv oder gar bewusstlos. Weiter stützen sich die Ärztinnen und Ärzte auf Angaben zum konsumierten Alkohol und zur Messung des Alkoholspiegels, wie Haberkern sagte.
Die Symptome seien nicht streng abhängig von der Promillezahl. «Es gibt Patienten, die mit 2 Promille noch sehr wenig klinische Symptome zeigen. Hingegen wird eine junge Frau, die nicht alkoholgewohnt ist, bereits mit 2 Promille bewusstlos.»
Auch andere Drogen
In der Altersgruppe der 16- bis 25-Jährigen untersuchten die Autoren der Studie auch, ob die Patienten neben Alkohol andere Drogen oder Medikamente zu sich genommen hatten. Rund ein Viertel (23 Prozent) der 418 erfassten Alkoholpatienten hatten auch andere Drogen intus, vor allem Cannabis und Kokain.
Partydrogen wie Ecstasy wurden in 2,4 Prozent der Fälle nachgewiesen. Zum als «K.O-Tropfen» oder «Liquid Ecstasy» bekannten GHB konnte das Inselspital keine Zahlen nennen, da der Nachweis nicht einfach ist. Bei knapp jedem zehnten Patienten (9,1 Prozent) waren Medikamente im Spiel.
«Puls» vom 1.9.2008: Jugendliche und Alkohol:
(sda/pd/fref)
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M. Margeau, Au
)
(Margeau
Verfasst am: 15.3.2010 9:01
Wer kann sich an seine Jungbürgerversammlung erinnern?
Ich habe mühe damit. Ich war damals so ziemlich... mehr
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J. Lorber, Zürich
)
(JeffLorber
Verfasst am: 15.3.2010 7:54
Bei diesen Vorbildern kein Wunder
Aber auch die Jungen hätten ja ein Hirn um zu... mehr
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S. wst
(krustowsky )
Verfasst am: 14.3.2010 23:41
Wenn es keine Konsequenzen hat...
.... Man geht Samstag raus, füllt sich die... mehr
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