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International

Iran nimmt Internet-Aktivisten fest

Sonntag, 14. März 2010, 4:15 Uhr

Im Iran sind einem Bericht der halbamtlichen Nachrichtenagentur Fars zufolge 30 Menschen wegen angeblicher Mitgliedschaft in einem Internet-Netzwerk festgenommen worden. Die Gruppe soll auch Informationen über iranische Nuklearwissenschafter gesammelt haben. Die Gruppierung sei mit den USA in Verbindung gestanden.

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Auch die Organisation von illegalen Demonstrationen nach den Präsidentschaftswahlen werde ihnen zur Last gelegt.

Iranische Oppositionsgruppen als Drahtzieher

Die Gruppe habe zudem versucht, über das Internet Menschen zur Ausbildung bei einer linken Exil-Gruppe im Irak zu rekrutieren, meldete Fars weiter. Die Netzwerke seien von iranischen Oppositionsgruppen eingerichtet worden, darunter den Volksmudschahedin, hiess es

Der islamische Staat steckt in der schwersten innenpolitischen Krise seines Bestehens. Die Fronten zwischen Oppositionsanhängern und Regierung sind seit der umstrittenen Präsidentenwahl im Juni verhärtet.

Vorwürfe gegen USA und Grossbritannien

Die Opposition wirft den Behörden vor, die Wahl zugunsten Ahmadinedschads gefälscht zu haben. Seither kam es wiederholt zu Grossdemonstrationen und Unruhen.

Der Iran hat den USA und Grossbritannien schon wiederholt vorgeworfen, sie seien für die Unruhen nach der umstrittenen Präsidentenwahl im Juni vergangenen Jahres mitverantwortlich gewesen.

(agenturen/halp)

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