Inhalt

Italienischer Welpenhändler-Ring aufgeflogen

Samstag, 13. März 2010, 18:24 Uhr

In Italien hat die Polizei einen Schmuggler-Ring auffliegen lassen: Die Beteiligten haben mit dem illegalen Handel von Hundewelpen über 330‘000 Euro verdient. Die Hunde wurden aus Ungarn «importiert» und mussten teils unter grausamen Zuständen leiden.

Videoplayer
Über 300 Hunde wurden aus ihren Zwingern befreit.

Artikel bewerten

  • Durchschnittliche Bewertung: 3
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

Artikel teilen

Die Ermittler verhafteten 27 Personen mit Wohnsitz in den Regionen Piemont, Lombardei und Emilia Romagna wegen illegaler Einfuhr von Tieren, tierischer Grausamkeit und Misshandlung, illegalem Verkauf sowie Fälschung und Betrug. Offenbar war der Handel mit den Welpen so lukrativ, dass einige der Schmuggler ihre reguläre Arbeit kündigen konnten.

Tierärzte als mögliche Komplizen

Rund 300 Hunde verschiedener Rassen wurden beschlagnahmt und in Familien oder zertifizierten Zwingern untergebracht. Die Polizei geht davon aus, dass viele Tiere den Transport aus Ungarn gar nicht überlebt hatten.

Die Organisation, die in Turin ansässig war, hatte die Hunde, sobald sie in Italien waren, an private Käufer und Tierhandlungen verkauft. Nach dem Gesetz müssen Hunde in Italien zur Identifizierung Mikrochips tragen – viele Chips wurden aber gefälscht oder nur auf das Tier geklebt. Laut Polizei könnte es auch sein, dass Tierärzte als Komplizen die Chips an die Schmuggler geliefert haben.

(sf/gern)

Kommentare aktiv...

C. IMFELD, LEYMEN
(CRISTAUX Frau)
Verfasst am: 13.3.2010 19:44

Ein seriöser Züchter

kann an der Mutterhündin mit genetischem Test... mehr

Zustimmen — 11 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 2 Leser sind anderer Meinung.

Heiklen Inhalt melden antworten

L. Gandolla, Zermatt
(njnajo Mann)
Verfasst am: 13.3.2010 19:19

Disinformation!

Schreibt über die Mafia in Italien nicht über... mehr

Zustimmen — 33 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 25 Leser sind anderer Meinung.

Heiklen Inhalt melden antworten

Dieser Artikel wurde archiviert. Die Kommentarmöglichkeit wurde deshalb deaktiviert. Vielen Dank für Ihr Interesse.