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Tausende Frauen demonstrieren in Bern

Samstag, 13. März 2010, 16:29 Uhr, Aktualisiert 20:44 Uhr

Zwischen 6000 und 8000 Menschen haben sich in Bern zur nationalen Frauendemo versammelt. Die vorwiegend weiblichen Kundgebungsteilnehmer forderten ein Ende von Armut und Gewalt an Frauen. «Her mit dem schönen Leben», hiess denn auch das Motto der Kundgebung.

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Auf dem Bundesplatz sprachen Frauen vor den rund 8000 Kundgebungsteilnehmenden zu Themen wie etwa häusliche Gewalt, Stellenabbau mitten in der Krise, Gleichstellung in Beruf und Bildung, Frieden und Entmilitarisierung sowie Autonomie und Selbstbestimmung. Die Frauen forderten die Einhaltung der elementaren Rechte von Frauen und Autonomie und Sicherheit als Schutz vor sexualisierter Gewalt.

Frauen mit grösserem Armutsrisiko

Sie verlangten eine Stärkung der sozialen Sicherheit und sprachen sich gegen die Erhöhung des Frauenrentenalters aus. Auch ausreichende und qualitativ hoch stehende familienergänzende Kinderbetreuungg zu erschwinglichen Preisen wurden gefordert. Die Frauen protestierten zudem gegen die Lohnungleichheit und forderten die Unternehmen auf, ihre Löhne zu überprüfen und Lohndiskriminierung zu eliminieren.

Eindrücke von der Frauendemo in Bern (sf/unkomm.)

Auch in der Schweiz trügen Frauen immer noch ein grösseres Armutsrisiko als Männer, schreibt die Gewerkschaft Unia als Mitorganisatorin der Kundgebung. Schuld daran seien neben den schlechten Arbeitsbedingungen auch die Lohndiskriminierung. Ausgerechnet sie habe im zweiten Krisenjahr 2009 wieder zugenommen.

Europäische Zusammenkunft in Istanbul

Die Kundgebung war Teil der dritten internationalen Aktion der «Marche mondiale des femmes». Bereits seit dem 6. März fanden in zwölf Schweizer Städten lokale Aktionen statt. In über 50 Ländern organisierten Frauen Märsche und Demonstrationen im Rahmen dieser Kampagne und forderten damit ein Ende von Armut und Gewalt.

Nächster Höhepunkt der «Marche mondiale des femmes» soll die Europäische Zusammenkunft vom 30. Juni in Istanbul werden, die ein Zeichen für ein offenes und solidarisches Europa setzen soll.

Im Oktober werden sich zudem Frauen aus der ganzen Welt in Süd-Kivu in Kongo treffen, um den Frauen dort weltweit eine Stimme zu geben in ihrem Kampf für einen dauerhaften Frieden und in Erinnerung an die tausenden von Frauen, die Opfer von Vergewaltigungen in diesem Konflikt geworden sind.

(sda/schl/fasc)

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P. Gerber, Bern
(pro_schweiz Mann)
Verfasst am: 15.3.2010 9:22

Gelebte Gleichberechtigung 2

Und was verlangen sie lauthals im Namen der... mehr

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P. Gerber, Bern
(pro_schweiz Mann)
Verfasst am: 15.3.2010 9:18

Gelebte Gleichberechtigung

Frauen haben überall Vorteile: Bei der... mehr

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G. Bossert, Safenwil
(GaBo Frau)
Verfasst am: 14.3.2010 15:29

DANK Frau Hasler, für ihre persönliche Rückmeldung

Ich muss aber dennoch dagegen setzen, dass ich... mehr

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