International
Neue Vorwürfe gegen Westerwelle
Gegen den deutschen Aussenminister Guido Westerwelle (FDP) gibt es einen neuen Vorwurf wegen der Auswahl seiner Begleiter auf offiziellen Auslandsreisen. Nach Informationen der «Berliner Zeitung» liess er sich bei seiner Asien-Reise im Januar von einem Vorstandsmitglied des Handelskonzerns Metro begleiten, der zu den wichtigsten Kunden einer früher mit Westerwelle verbundenen Unternehmensberatung gehören soll.
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Westerwelle habe bis vor kurzem dem Beirat dieser Unternehmensberatung namens TellSell Consulting angehört, die in Frankfurt am Main und im schweizerischen Zug ansässig sei.
Fundraising für die FDP
Nach seinem Wechsel in die Bundesregierung im vorigen Herbst habe Westerwelle den «lukrativen» Beiratsposten dem FDP-Politiker Jürgen Koppelin überlassen, berichtet die Zeitung weiter. Die Firma TellSell Consulting habe zudem mehrmals Fundraising-Veranstaltungen für die FDP organisiert.
«Affentheater» im Wahlkampf
Es ist die dritte Personalie, die Westerwelle im Zusammenhang mit seinen Auslandsreisen in den Verdacht der Günstlingswirtschaft bringt. Zuvor hatte die «Berliner Zeitung» gemeldet, Westerwelle habe auf Auslandsreisen Vertreter von Firmen mitgenommen, an denen sein Bruder beteiligt sei.
FDP-Generalsekretär Christian Lindner hatte die Vorwürfe zurückgewiesen und von einem «Affentheater» im nordrhein-westfälischen Wahlkampf gesprochen.
Lebensgefährte kündigt Reise-Verzicht an
Westerwelle hat unterdessen seine einwöchige Lateinamerika-Reise beendet. In der Nacht flog er von Rio de Janeiro nach Deutschland zurück. Die Reise, die ihn nach Chile, Argentinien, Uruguay und Brasilien geführt hatte, wurde von der Debatte über eine Verquickung privater und dienstlicher Interessen überschattet.
Am Ende kündigte Westerwelles Lebensgefährte Michael Mronz an, dass er auf die Mitreise bei der Südafrika-Reise des Aussenministers im April verzichten werde, weil er andere Termine habe.
(agenturen/halp)
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L. Marvin, Berlin
)
(Waronislamists
Verfasst am: 13.3.2010 22:50
Sicherlich wünscht sich kein mir bekannter Deutscher die große Koalition zurück.
Was D braucht, ist ein radikaler Wechsel des... [1] mehr
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P. Beutler
Verfasst am: 13.3.2010 18:25
Wie tönte es noch letzten September: jetzt wird alles gut.
Heute wünschen sich die Deutschen zumindest die... mehr
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K. Anders, Zürich
)
(K.Anders
Verfasst am: 13.3.2010 12:45
Erstaunlich ist, welche "Führungspersönlichkeiten"
ein Land heute aufbieten kann welches noch im... [2] mehr
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