International
Ägypten: Muslime attackieren Christen - 30 Verletzte
Im Nord-Westen Ägyptens sind am Freitag bei schweren Ausschreitungen zwischen Muslimen und koptischen Christen 30 Menschen verletzt worden. In der Stadt Marsa Matruh hatten muslimische Einwohner Arbeiter mit Steinen attackiert. Je nach Quelle ging es um einen neuen Zaun der Kopten, bzw. die Vermutung der Muslime, dass die Christen eine Kirche bauen wollten.
Bild
Artikel bewerten
Artikel teilen
Die Angreifer hätten fälschlich gedacht, die Christen wollten eine Kirche bauen, wie die Polizei mitteilte. Aus Behördenkreisen verlautete, die Randalierer seien über einen neuen Zaun um das koptische Gemeindezentrum wütend gewesen.
Rund zehn Prozent der Bevölkerung
Nach Angaben des koptischen Bischofs Bedschemi begannen die Ausschreitungen nach der Predigt eines radikalen Geistlichen in dem Ort Marsa-Matruh. Die Krawalle hätten zehn Stunden angedauert, erst danach hätten Sicherheitskräfte die Lage unter Kontrolle gebracht. Bei den Ausschreitungen wurden auch neun Gebäude in Brand gesetzt.
Im Norden Ägyptens ist es bereits wiederholt zu Gewalt zwischen Muslimen und koptischen Christen gekommen. Orthodoxe Kopten stellen rund zehn Prozent der ägyptischen Bevölkerung.
Der Bau von Kirchen provoziert
Bei dem folgenschwersten Angriff seit zehn Jahren erschossen muslimische Fanatiker im Januar vor einer Kirche in der Ortschaft Nag Hammadi sechs koptische Christen und einen muslimischen Wachmann. Neun weitere Menschen wurden verletzt, als drei Männer aus einem vorbeifahrenden Auto heraus das Feuer auf die Gläubigen eröffneten.
Vor allem in Oberägypten, wo islamistische Terroristen in den 90-er Jahren Jagd auf Christen gemacht hatten, kommt es immer wieder zu Ausschreitungen, die sich häufig daran entzünden, dass angeblich ohne Erlaubnis Kirchen gebaut werden.
(agenturen/fasc)
Meldungen im Tagesverlauf
- Wer seine Gesundheit als sehr gut einschätzt, lebt länger
- Machtkampf im Ferienparadies Malediven
- Sarkozy will AKW Fessenheim nicht abschalten
- Credit Suisse hat ein mageres Jahr hinter sich
- Berlinale-Eröffnung: Glamourös und politisch
- Griechen einigen sich mit IWF und EU auf Sparplan
- Valser Gemeinderat für Zumthors Angebot
- Neue Hoffnung für Grosssägerei in Domat/Ems
- Kodak-Kameras sind tot, lang lebe Kodak
- Hart, härter, am härtesten – Kleine Schneebader in der Ukraine
- Kältewelle ist gutes Geschäft für Öl- und Stromproduzenten
- Sauber mit Problemen im Test
- Konkurrenzkampf in Nati so gross wie nie
- Fernando Gonzalez hört im März auf
- Die Geheimnisse der Xenia Tchoumitcheva
- Verschneiter Ätna spuckt Lava


«Costa Concordia»: Angst vor Umweltdesaster hält an
Hart, härter, am härtesten – Kleine Schneebader in der Ukraine
11 Jahre Berufsverbot für Star-Ermittler Garzón
Machtkampf im Ferienparadies Malediven
Credit Suisse hat ein mageres Jahr hinter sich
Griechen einigen sich mit IWF und EU auf Sparplan
Valser Gemeinderat für Zumthors Angebot
Die wertvollste Münze Deutschlands
Dutzende tote Vögel im Berner Jura
Tödlicher Unfall: Verfahren gegen Staatsanwältin
Bahnhofstrasse so teuer wie noch nie
Hersteller will Preis für Gripen senken
Häufige Eisenbahn-Suizide von Schweizer Jugendlichen
AKW Mühleberg notfallmässig abgeschaltet
Neue Details zu Majak-Uran in Schweizer AKW















Y. Metzler
Verfasst am: 13.3.2010 22:05
Extremisten
wieso hat es immer mehr solche religiösen... [2] mehr
Zustimmen — 21 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 45 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
G. Bossert, Safenwil
)
(GaBo
Verfasst am: 13.3.2010 19:57
Die Christen bescheren uns zur Zeit
auch eine Menge grausamer Schweinereien, die... [1] mehr
Zustimmen — 25 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 71 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
F. Meier, Zürich
)
(frdmeier8
Verfasst am: 13.3.2010 19:25
Hier bekommen wir einen Vorgeschmack
wies in ein paar Jahren bei uns sein wird. Sind... [2] mehr
Zustimmen — 109 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 70 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten