Schweiz
Ex-Mann sagt im Fall Horgen aus: «Wir führten eine offene Ehe»
Im Prozess um das Horgner Tötungsdelikt vor dem Zürcher Geschworenengericht hat der Vater der getöteten Kinder ausgesagt. «Das ist nicht die Bianca, die ich gekannt habe», stellte der Mann fest im Bezug auf die Angeklagte. Sie wird verdächtigt, im Dezember 2007 in Horgen (ZH) ihre Zwillinge getötet zu haben.
Artikel bewerten
Artikel teilen
Der Vater der beiden Kinder wurde als Zeuge befragt. Er schilderte seine Sicht der Ehe und des Familienlebens. «Wir vier hatten ein schönes Zusammenleben», sagte er. Er und die Angeklagte hätten eine «gute und offene Ehe» geführt.
«Sie hat niemanden an sich herangelassen»
Seine Frau habe im Haushalt und im Büro seines Geschäftes viel gearbeitet und alle gut umsorgt. Der Zeuge beschrieb damit scheinbar eine andere Ehe, als die Angeklagte es am Mittwoch getan hatte.
Sie hatte sich über mangelnde Zuwendung und Überlastung beklagt und erklärt, dass sie Trennungsabsichten gehabt habe. Übereinstimmend berichteten aber beide über die Einsamkeit der Frau. Sie habe aber auch niemanden an sich herangelassen, sagte ihr heutiger Ex-Mann.
Nach allem, was er seit dem Tod ihrer gemeinsamen Kinder erfahren habe, sei er heute sicher: «Meine Frau führte ein Doppelleben. Sie hat uns alle hintergangen.»
(sda/buet)
Meldungen im Tagesverlauf
- Brandkatastrophe in Katar fordert 19 Todesopfer
- Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
- Shaqiri erneut «Spieler des Jahres»
- Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
- Ungefährdeter Sieg für die Ukraine
- Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
- Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor USA
- SP könnte Steuerabkommen kippen
- Golden Gate Bridge im Lichterregen
- Annan ist schockiert über Massaker in Syrien
- Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
- Wacker Thun verpasst Titel knapp
- 18 Milliarden Euro Hilfen für griechische Banken
- Sion verbleibt in der Super League
- Zwei Tote bei Absturz von Schweizer Flugzeug in Deutschland
- «Solar Impulse» bleibt vorläufig in Madrid


Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
Auch die Migros will Nespresso Konkurrenz machen
Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor USA
SP könnte Steuerabkommen kippen
Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
Brandkatastrophe in Katar fordert 19 Todesopfer
Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
EU-Sondergipfel im Zeichen des Wachstums
Levrat lehnt Steuerabkommen ab
Facebook-Foto verleitet Räuber zu Überfall
Bankia und Katalonien am Bettelstab
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Jetzt sorgen Militärvelos für rote Köpfe
Jeder zehnte Velofahrer ab 1. Juni nicht versichert
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»


















