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Göldi hat Berufung gegen seine Gefängnisstrafe eingereicht

Mittwoch, 10. März 2010, 22:28 Uhr

Der in Libyen festgehaltene Schweizer Max Göldi hat beim Obersten Gericht Berufung gegen seine viermonatige Gefängnisstrafe wegen illegalem Aufenthalt eingereicht. Göldi hatte zuvor schon beim Obersten Rat ein Begnadigungsgesuch hinterlegt.

Bild Max Göldi (links) Salah Zahaf (rechts)
Max Göldi wird nun seit 19 Monaten in Libyen festgehalten. keystone

Eine Begnadigung könnte mittels einer politischen Entscheidung durchgesetzt werden, während ein Rekurs eine juristische Angelegenheit darstelle, sagte sein libyscher Anwalt Salah Zahaf.

Gemäss Amnesty International könnte eine Antwort auf das Begnadigungsgesuch jederzeit eintreffen. Bis ein Rekurs behandelt werde, könne es mehrere Wochen, wenn nicht Monate dauern.

Max Göldi wird nun seit 19 Monaten in Libyen festgehalten. Er war zwei Tage nach der Verhaftung von Hannibal Gaddafi in Genf in Juli 2008 festgenommen worden. Der ABB-Angestellte begab sich am 22. Februar in die Hände der libyschen Justiz, um eine viermonatige Gefängnisstrafe anzutreten.

(sda/weis)

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