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International

Obama unterstützt Schritte gegen Euro-Spekulanten

Mittwoch, 10. März 2010, 0:57 Uhr, Aktualisiert 14:01 Uhr

US-Präsident Barack Obama unterstützt die europäischen Forderungen, Spekulanten stärker an die Kandare zu nehmen. Obama habe auf seinen Appell positiv reagiert, sagte der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou nach einem Treffen mit dem Staatschef in Washington. Die Regierung in Athen macht Spekulanten für ihre Probleme auf den Finanzmärkten mitverantwortlich.

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Papandreou auf US-Besuch
Bild Obama und Papandreou beim Händeschütteln.
Beide Staatsmänner sind sich einig: Gegen Spekulanten muss strenger vorgegangen werden. reuters

Das Thema soll Papandreou zufolge beim nächsten G-20-Treffen im Juni zur Sprache kommen. Vor dem Gespräch in Washington hatte er gewarnt, die finanziellen Schwierigkeiten seines Landes seien ein Problem, das die USA nicht ignorieren könnten.

Hedgefonds verschlimmerten Griechenlands Situation

Griechenlands Finanzminister Giorgos Papaconstantinou sagte am Montag, der Ministerpräsident habe deutlich machen wollen, wie die Hedgefonds die Krise seines Landes verschlimmert hätten. Die Fonds wetteten darauf, dass Griechenland seine Kredite nicht bedienen könne, und erschwerten dem Land damit die Umschuldung.

Papandreou verglich die Spekulanten mit Brandstiftern. Der gesunde Menschenverstand gebiete es, dass eine Person nicht eine Feuerversicherung auf das Haus des Nachbarn abschliessen, dieses dann in Brand stecken und dann die Versicherungssumme kassieren könne. Gemeinsam könnten die USA und Europa derartige Aktivitäten eindämmen.

Papandreou warnt vor Gefahr für USA

Papandreou erklärte, finanzielle Instabilität in Griechenland und Europa sei auch eine Gefahr für die USA. Ein schwacher Euro bedeute, dass der Dollar steige. Das wiederum führe zu einem Anstieg des Haushaltsdefizits der USA. Wenn die EU schwanke, dann habe das spürbare Folgen.

Finanzminister Papaconstantinou warnte, nach der jüngsten Finanzkrise seien die Änderungen im Finanzsystem noch nicht umgesetzt worden, die eine Wiederholung verhinderten.

Papaconstantinou sagte weiter, er habe sich bei einem informellen Treffen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) Rat für die Steuer- und Haushaltsreform geholt. Dabei sei es nicht um Finanzhilfen für sein Land gegangen.

(apn/buet)

Kommentare aktiv...

M. Schmid, Felben-Wellhausen
(Cyneric Mann)
Verfasst am: 10.3.2010 9:27

Wer Wind säht, erntet den Sturm.

Solange gegen Schwellen- und Entwicklungsländer... [1]  mehr

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E. Hummel, Glarus
(Garteneden Frau)
Verfasst am: 10.3.2010 9:26

Spekulanten

Ich mag sie auch nicht, aber ich ärgere mich... mehr

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P. D., Esslingen am Neckar
(Peterle Mann)
Verfasst am: 10.3.2010 8:15

"gegen Euro-Spekulanten"

Na hoffentlich ist das nicht nur ein... [1]  mehr

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