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Jahresteuerung im Februar bei 0,9 Prozent

Dienstag, 9. März 2010, 11:06 Uhr

Die Jahresteuerung in der Schweiz ist im Februar ganz leicht gesunken. Sie betrug 0,9 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik mitteilte. Im Januar hatte sie bei 1,0 Prozent gelegen, dem höchsten Wert seit November 2008.

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Bild Blick auf eine Fassade mit Fenstern in einem Wohnblock.
Den stärksten Einfluss auf den Anstieg hatten die Wohnungsmieten mit +0,7 Prozent. colourbox

Im Monatsvergleich erhöhte sich der Landesindex der Konsumentenpreise zum Vormonat um 0,1 Prozent auf 103,7 (Basis Dezember 2005: 100) Punkte. Im Januar hatte die Jahresteuerung 1,0 Prozent betragen, im Dezember 0,3 Prozent und im November 0,0 Prozent.

Wohnungsmieten wurden teurer

Den stärksten Einfluss auf den Indexanstieg im Februar hatten die Wohnungsmieten. Sie verteuerten sich im Monatsvergleich um 0,7 Prozent und gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Prozent. Flugtickets kosteten acht Prozent mehr als im Januar. Gleich stark verteuerte sich auch frisches Gemüse, namentlich Zucchetti und Salat. Um ein Prozent schlugen die Hoteltarife auf.

Am stärksten gebremst wurde der Teuerungsanstieg durch die gegenüber Januar sinkenden Preise für Heizöl, Pauschalreisen und Notebook-Computer.

Die nach wie vor sehr moderate Teuerung kommt bei der Kerninflation zum Ausdruck, die sich im Februar auf 0,5 Prozent belief. Die hausgemachte Jahresteuerung betrug 0,8 Prozent, die importierte Inflation 1,2 Prozent.

(sda/ddp/kurn)

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