International
Kroatiens Präsident will Versöhnung mit Serbien
Knapp 15 Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs in Kroatien strebt der neue kroatische Präsident Ivo Josipovic eine Aussöhnung mit Serbien an. Die Verbesserung der Beziehungen mit Belgrad sei «eines der wichtigsten Ziele meiner Präsidentschaft», sagte Josipovic.
Politiker beider Länder müssten sich «sehr viel aktiver» für eine Aussöhnung einsetzen. «Die aktuelle Generation darf die Probleme der zukünftigen Generation nicht vererben», sagte der im Februar vereidigte Josipovic.
Belgrad habe «seine Politik geändert», sagte Josipovic. Allerdings kritisierte er, dass die beiden mutmasslichen serbischen Kriegsverbrecher Ratko Mladic und Goran Hadzic noch immer nicht an das Kriegsverbrecher-Tribunal übergeben worden seien.
Während des Kroatien-Krieges (1991-1995) hatte die kroatische Armee nach der Unabhängigkeitserklärung Zagrebs gegen serbische Separatisten gekämpft, die von der damaligen Jugoslawischen Volksarmee unterstützt wurden.
Josipovic hofft weiter auf einen zügigen Beitritt seines Landes in die Europäische Union. Bis Ende des Jahres sollten die Verhandlungen abgeschlossen sein, sagte der Präsident. «Ich hoffe, dass 2012 das mögliche und realistische Datum für unseren Beitritt sein wird.»
Auch die serbischen Bemühungen um eine EU-Mitgliedschaft bewertete Josipovic positiv. Es sei im kroatischen Interesse, dass alle Länder des Balkans «sobald wie möglich» in die EU aufgenommen würden.
(sda/koua)
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F. Frei, Buriram
)
(thaifritz
Verfasst am: 7.3.2010 2:34
Die Täter versöhnen sich - was ist mit den Opfern?
Sowohl Kroaten als auch Serben haben in... [1] mehr
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J. Reichmann, Möhlin
)
(reichmann
Verfasst am: 6.3.2010 9:56
Toll!!!!!!
Es ist doch toll wenn sich zwei Staaten, die vor... [1] mehr
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M. Wyrsch, Luzern
)
(M.Wyrsch
Verfasst am: 6.3.2010 9:30
Zur Aussöhnung
gehört auch die Aufarbeitung der beidseitigen... mehr
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