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Chefredaktor rechtfertigt Gaddafi-Fotos als «legitim»

Freitag, 5. März 2010, 16:09 Uhr

Die Publikation der Polizeifotos von Hannibal Gaddafi in der «Tribune de Genève» vergangenen September ist einer der Gründe für die anhaltende Krise mit Libyen. Pierre Ruetschi, Chefredaktor der Genfer Tageszeitung, will sich jedoch weder entschuldigen noch den Namen seiner Quelle bekannt geben.

In einem Interview in der Westschweizer Tageszeitung «Le Temps» rechtfertigte Pierre Ruetschi sein Schweigen. Die Bekanntgabe des Namens der Person, welche die Fotos an die Zeitung geleitet hatte, verstiesse gegen den Quellenschutz.

Entschuldigung nur für entstandene Komplikationen

Der Chefredaktor will sich auch nicht für die Publikation der Bilder entschuldigen. Im Gegenteil: Er bezeichnete deren Veröffentlichung als «legitim». «Doch wenn durch deren Publikation die ganze Angelegenheit verzögert oder verkompliziert wurde, dann bedaure ich das.»

Ruetschi betonte, wie wichtig die Veröffentlichung der Polizeifotos gewesen sei. Vielmehr scheine es ihm, dass die Bilder als Vorwand «einer orchestrierten Strategie» dienten.

Er erinnerte zudem daran, dass in dieser Angelegenheit alle Beteiligten gedemütigt worden seien: Die misshandelten Angestellten, Hannibal Gaddhafi und Hans-Rudolf Merz. «Das wollten wir damit ausdrücken.»

(sda/gern)

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P. Wali, Philodorf
(no-name48 Mann)
Verfasst am: 6.3.2010 12:18

Bei Aljazeera

auftreten und sagen was Fakt ist. Wieso geht ein... mehr

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M. Braun, Villars-sur-Glane
(MBraun Mann)
Verfasst am: 6.3.2010 0:04

Imagepflege von Hannibal Ghadhafi

Der alte Ghadhafi kämpft wie wild gegen... mehr

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M. Braun, Villars-sur-Glane
(MBraun Mann)
Verfasst am: 5.3.2010 22:25

Imagepflege von Hannibal Gaddafi

Es scheint so, dass die Veröffentlichung des... mehr

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