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Erdbeben verschiebt Erdachse - Tage werden kürzer

Mittwoch, 3. März 2010, 9:52 Uhr

Das schwere Erdbeben in Chile hat gemäss Berechnungen der US-Raumfahrtbehörde NASA zu einer Verschiebung der Erdachse geführt. Durch das Beben der Stärke 8,8 verschob sich die Achse um acht Zentimeter.

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Diesen Wert habe der Wissenschaftler Richard Gross berechnet, teilte die NASA mit. Sollten sich seine Erkenntnisse bestätigen, würde das bedeuten, dass die Tage künftig um 1,26 Mikrosekunden kürzer sind. Eine Mikrosekunde entspricht dem millionsten Teil einer Sekunde.

Über die genauen Zahlen will sich Nicolas Deichmann vom Schweizerischen Erdbebendienst der ETH Zürich nicht auslassen, wie er gegenüber «tagesschau.sf.tv» sagte. Eine geringe Verschiebung der Achse sei aber möglich. Die Erklärung dieses Phänomens ist komplex. Man stelle sich eine Eiskunstläuferin vor, die sich wie ein Kreisel um die eigene Achse dreht. Streckt sie ihre Arme aus, dreht sie sich langsamer, zieht sie die Arme ein, verschnellert sich die Drehung. «Die Eiskunstläuferin nimmt nimmt mit der Verschiebung ihrer Körpermasse Einfluss auf die Drehgeschwindigkeit», erklärt Nicolas Deichmann.

Der Erddurchmesser wird kleiner

Gleiches passiert auch mit der Erde: Beim Erdbeben vor Chile hat sich die Massenverteilung der Erde verschoben. Zwei Kontinentalplatten sind aufeinander gedriftet. Dabei sind gewaltige Gesteinsmassen der ozeanischen Platte unter die südamerikanische Platte abgetaucht. Der Radius der Erde wurde dadurch ein klitzekleines bisschen kleiner. Die Folge davon: Die Erdachse verschiebt sich, die Erde dreht sich schneller, die Tage werden kürzer.

«Die Erdachse ist nicht stabil», so Nicolas Deichmann. Im Verlauf der Zeit habe sich die Achse immer wieder verschoben. Die durch das Erdbeben in Chile ausgelöste Änderung habe demnach auch keinen Einfluss auf die Menschen oder auf das Leben auf der Erde.

(sda/gern)

Kommentare aktiv...

B. Scheidegger, Bern
(Sanderston Frau)
Verfasst am: 4.3.2010 15:06

Also ich weiss nicht,

aber wenn man rückwirkend die Fülle des der... mehr

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A. brueschweiler, Devonport, Auckland
(auckland Frau)
Verfasst am: 3.3.2010 22:27

Bitte verstehen sie mich nicht falsch,

ich bin politisch links und gruen, aber muss... mehr

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P. Pogger, Luzern
(Piet10 Mann)
Verfasst am: 3.3.2010 18:18

An Frau G. Bossert

Ich kann Ihre Sorge durchaus verstehen. Den... mehr

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