UBS-Debakel
FDP will UBS voll zur Kasse bitten
Die UBS soll dem Bund die gesamten Kosten von 40 Millionen Franken zurückzahlen, die wegen der Steueraffäre mit den USA entstanden sind. Dies fordert die FDP, die eine entsprechende gesetzliche Grundlage schaffen will. Die anderen Parteien unterstellen der FDP zwar Imagepflege, wollen den Vorstoss aber unterstützen.
- UBS soll volle Kosten übernehmen (Schweizer Radio DRS)
- 26.02.10: Villiger: «Ich habe Verständnis für den Frust im Volk»
- 24.02.10: Bundesrat stellt der UBS eine Million in Rechnung
- 24.02.10: UBS-Rechnung: «Lächerlich, unbefriedigend, ein Witz»
- SF WISSEN: Videodossier «UBS-Debakel»
- Allgemeine Gebührenverordnung des Bundes
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Der Aufschrei war letzte Woche gross, als der Bundesrat bekannt gab, dass er der UBS nur eine Million Franken in Rechnung stellen wolle. Die Kosten betrugen in Wahrheit rund 40 Millionen Franken.
Der Bundesrat argumentierte, es sei nicht möglich, der UBS mehr als eine Million Franken in Rechnung zu stellen, weil die gesetzliche Grundlage fehle.
FDP will Gesetzesgrundlage schaffen
Dem will nun die FDP Abhilfe schaffen. Die Fraktion der Liberalen will dazu eine entsprechende gesetzliche Grundlage erarbeiten lassen. Die UBS selber habe signalisiert, dass sie bereit sei, die vollen Kosten zu übernehmen, sagte Fraktionspräsidentin Gabi Huber gegenüber Schweizer Radio DRS.
Huber spielt damit auf eine Aussage von UBS-Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger in der «Arena» an, dass die UBS die Rechnung begleichen würde, «wenn der Bund das will». Die FDP verhelfe gerne dazu, eine Rechtsgrundlage zu schaffen, damit sie zahlen kann, so Huber.
Theoretisch könnte das Gesetz noch in der Frühjahrssession beschlossen werden. Doch Huber meinte dazu: «Der Bund wird dieses Geld auch noch im Herbst oder im Winter annehmen oder gebrauchen können.»
SP-Präsident Christian Levrat unterstützt das Anliegen der FDP, auch wenn er noch immer der Meinung ist, dass FDP-Finanzminister Hans-Rudolf Merz so oder so der UBS die vollen Kosten in Rechnung hätte stellen müssen. «Wenn man das kompliziert machen will und Merz sich nicht dazu durchringen kann, eine Rechnung zu stellen, dann werden wir halt eine gesetzliche Grundlage machen.»
Auch CVP-Präsident Christoph Darbelley ist mit von der Partie. «Die FDP will sicher da eine billige Imagekampagne machen, aber ich werde das sicher unterstützen», sagte Darbelley gegenüber Schweizer Radio DRS.
Schliesslich unterstützt auch SVP-Präsident Toni Brunner den Vorstoss der Freisinnigen, die Kritik am Bundesrat bleibt aber: «Der Bundesrat hätte sich in dieser Geschichte niemals instrumentalisieren lassen dürfen», ist Brunner überzeugt.
(sf/meip)
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S. Lamprecht, Eglisau
)
(Verteidiger
Verfasst am: 2.3.2010 23:51
logisch, oder!
Wieso kam noch niemand vorher auf diese... mehr
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T. mueller, zürich
)
(chp00112
Verfasst am: 2.3.2010 16:38
zuhören
die ubs hat mehrfach erklärt, dass sie die... mehr
Zustimmen — 14 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 4 Leser sind anderer Meinung.
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P. Pogger, Luzern
)
(Piet10
Verfasst am: 2.3.2010 14:52
Voll zur Kasse bitten!
Wenn die UBS-Spitze schon bereit ist die volle... mehr
Zustimmen — 43 Leser sind auch dieser Meinung.
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