Wirtschaft
Downgrade für CeBIT
In Hannover öffnet heute die weltgrösste Computermesse CeBIT ihre Tore. Bundeskanzlerin Angela Merkel und der spanische Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero geben den Startschuss. Spanien ist in diesem Jahr das Partnerland der Messe. Doch trotz mancher euphorischer Töne vor dem IT-Grossereignis scheint das Interesse an der Ausstellung immer weiter nachzulassen.
Bild
Artikel bewerten
Artikel teilen
Mit Spannung wird allerdings der erste öffentliche Auftritt des neuen SAP-Führungsduos erwartet. Bill McDermott und Jim Hagemann Snabe lenken die Geschicke des Softwareriesen erst seit drei Wochen.
Ausstellerzahl gesunken, weiterer Zuschauerschwund?
Trotz der hochrangigen Besetzung der Eröffnungsgala lässt das Interesse an der CeBIT seit längerem nach. In diesem Jahr werben auf dem riesigen Messegelände 4160 Aussteller um Aufmerksamkeit - 150 weniger als 2009.
Auch die Zahl der Besucher wird nach Einschätzung von Experten weiter schrumpfen. Im vergangenen Jahr fanden nur noch 400'000 Menschen den Weg nach Hannover, so wenige wie zuletzt 1990. Dass die IT-Show um einen auf fünf Tage gekürzt wurde, dürfte nur einer der Gründe dafür sein.
Kleinere Messen auf dem Vormarsch
Schwerer wiegt, dass der Grossmesse nach Ansicht von IT-Verantwortlichen ein klares Profil fehlt. Sie geben deshalb verstärkt kleineren Messen den Vorzug wie der auf Unterhaltungselektronik spezialisierten CES in Las Vegas oder der Mobilfunk-Schau «Mobile World Congress» in Barcelona.
Während also Handy, Computer und Fernseher immer weiter zusammenwachsen, gehen die Hersteller dieser Produkte zumindest bei der Präsentation ihrer Angebote zunehmend getrennte Wege.
(reuters/halp)
Meldungen im Tagesverlauf
- Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
- Brandkatastrophe in Katar: Mindestens 19 Tote
- Shaqiri erneut «Spieler des Jahres»
- Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
- Ungefährdeter Sieg für die Ukraine
- Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
- Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor USA
- SP könnte Steuerabkommen kippen
- Golden Gate Bridge im Lichterregen
- Annan ist schockiert über Massaker in Syrien
- Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
- Wacker Thun verpasst Titel knapp
- 18 Milliarden Euro Hilfen für griechische Banken
- Sion verbleibt in der Super League
- Zwei Tote bei Absturz von Schweizer Flugzeug in Deutschland
- «Solar Impulse» bleibt vorläufig in Madrid


Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
Auch die Migros will Nespresso Konkurrenz machen
Zwei Tote bei Absturz von Schweizer Flugzeug in Deutschland
Golden Gate Bridge im Lichterregen
Zorn über Wahlausgang auf Ägyptens Strassen
Brandkatastrophe in Katar: Mindestens 19 Tote
Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
EU-Sondergipfel im Zeichen des Wachstums
Levrat lehnt Steuerabkommen ab
Facebook-Foto verleitet Räuber zu Überfall
Bankia und Katalonien am Bettelstab
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Jetzt sorgen Militärvelos für rote Köpfe
Jeder zehnte Velofahrer ab 1. Juni nicht versichert
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»












