Schweiz
Villiger: «Ich habe Verständnis für den Frust im Volk»
UBS-Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger hat zu den Entwicklungen bei der Schweizer Grossbank in der «Arena» Stellung bezogen. Er habe Verständnis für den Frust im Volk, erklärt er zu den Boni-Zahlungen von rund 3 Milliarden Franken. Die Boni-Strategie der Bank sei aber auch notwendig.
- «Arena»
- 24.02.10: UBS-Rechnung: «Lächerlich, unbefriedigend, ein Witz»
- 24.02.10: Bundesrat stellt der UBS eine Million in Rechnung
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- 13.02.10: Keine US-Selbstanzeigen wegen UBS-Konten
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«Wir haben das Vergütungssystem überarbeitet und wollen eine Kultur der Ethik aufbauen», sagte Kaspar Villiger zum Boni-System weiter.
Villiger sieht jedoch einen grossen Nachteil gegenüber anderen Bankinstituten: «Wir wurden bitter bestraft, weil andere Banken bei der Begrenzung der Boni-Zahlungen nicht mitmachen. Im Aktienhandel wurden uns ganze Teams von 60 Leuten abgeworben. Diese nahmen Beträge in der Höhe von einer Milliarde Franken mit.»
Die Rechnung vom Bund
Für den Aufwand des Bundes im Steuerstreit mit den USA stellt der Bundesrat lediglich eine Million Franken der UBS in Rechnung.
In der «Arena» sagt UBS-Verwaltungsratspräsident Villiger dazu: «Wenn der Bundesrat will, dass wir uns stärker an den Kosten beteiligen, dann machen wir das. Wir bezahlen in diesem Fall, was wir bekommen. Auch wenn es eine Rechnung über 30 Millionen Franken ist.» Dies habe er Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf bereits vor sechs Monaten gesagt und angeboten.
«Ehe trete ich zurück»
Klar ist für den ehemaligen Bundesrat auch, dass die UBS nicht von sich aus Kundendaten an die USA herausgeben wird: «Eher trete ich zurück, als dass wir Schweizer Recht brechen.»
Er verstehe, dass es für das Parlament unangenehm sei, über diese Frage zu entscheiden. «Ich hätte mich als Parlamentarier auch aufgeregt. Aber wir müssen dies tun, damit wir weiterkommen können.»
«Sauguet»
Die Zusammenarbeit mit Konzernchef Oswald Grübel sei «sauguet», betonte Villiger in der «Arena». «Wir sind derart unterschiedlich, dass es irgendwie harmoniert.»
Zu seiner Rolle als Verwaltungsratspräsident zeigte sich Villiger kritisch distanziert. Natürlich habe es Momente gegeben, wo er sich gefragt habe, ob der Entscheid, das Amt anzunehmen richtig gewesen sei.
«Aber grundsätzlich mache ich die Arbeit gerne. Vertrauen wieder aufzubauen ist Knochenarbeit. Das geht nur mit solider Leistung auf Dauer. Diese Herausforderung nehme ich an.»
(sf/schj)
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R. Anderegg, Buchs
)
(karthago_77
Verfasst am: 28.2.2010 12:49
Um Himmels Villiger
Ich bin schon erstaunt wie viele Leute hier... mehr
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B. Froehlich, Petra / Lesbos
)
(B.Froehlich
Verfasst am: 28.2.2010 3:59
Schade um die Zeit
eine solche Sendung zu verfolgen, der hilflosen... mehr
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E. Verena, Zürich
Verfasst am: 27.2.2010 19:44
Villiger
Ich finde Herr Villiger sollte nun definitiv... mehr
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