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Erdbeben in Haiti

Starker Regen verschärft Not der Menschen auf Haiti

Freitag, 26. Februar 2010, 14:00 Uhr

In Haiti haben die bislang schwersten Regenfälle nach dem Erdbeben vom 12. Januar die Not der Überlebenden weiter verschärft. Hunderttausende Obdachlose wurden bis auf die Haut durchnässt. Der Regen erhöht zudem das Einsturzrisiko bei beschädigten Gebäuden in Port-au-Prince.

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Meteorologen rechnen mit einem Sturm am Wochenende, und die Behörden warnten vor Überschwemmungen und Erdrutschen. Dabei ist der offizielle Beginn der Regenzeit in der Karibik noch einen Monat entfernt.

«Wir werden es nicht schaffen»

Mit Blick auf das sich verschlechternde Wetter drängen Helfer die rund 1,2 Millionen Obdachlosen inzwischen, in ihre zerstörten Häuser zurückzukehren. Dafür müssen zahllose beschädigte Gebäude abgerissen und Berge von Schutt entfernt werden.

«Alles muss vor Beginn der Regenzeit erledigt sein, und wir werden es nicht schaffen», sagte Gerald-Emile Brun, ein Architekt im Wiederaufbau-Team der haitianischen Regierung. Die Menschen seien vermutlich weitgehend auf sich allein gestellt.

Bislang hatten die Helfer darauf gesetzt, für die Obdachlosen ein riesiges Lager ausserhalb von Port-au-Prince zu errichten.

(apn/schl)

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