Erdbeben in Haiti
Starker Regen verschärft Not der Menschen auf Haiti
In Haiti haben die bislang schwersten Regenfälle nach dem Erdbeben vom 12. Januar die Not der Überlebenden weiter verschärft. Hunderttausende Obdachlose wurden bis auf die Haut durchnässt. Der Regen erhöht zudem das Einsturzrisiko bei beschädigten Gebäuden in Port-au-Prince.
Bild
Artikel bewerten
Artikel teilen
Meteorologen rechnen mit einem Sturm am Wochenende, und die Behörden warnten vor Überschwemmungen und Erdrutschen. Dabei ist der offizielle Beginn der Regenzeit in der Karibik noch einen Monat entfernt.
«Wir werden es nicht schaffen»
Mit Blick auf das sich verschlechternde Wetter drängen Helfer die rund 1,2 Millionen Obdachlosen inzwischen, in ihre zerstörten Häuser zurückzukehren. Dafür müssen zahllose beschädigte Gebäude abgerissen und Berge von Schutt entfernt werden.
«Alles muss vor Beginn der Regenzeit erledigt sein, und wir werden es nicht schaffen», sagte Gerald-Emile Brun, ein Architekt im Wiederaufbau-Team der haitianischen Regierung. Die Menschen seien vermutlich weitgehend auf sich allein gestellt.
Bislang hatten die Helfer darauf gesetzt, für die Obdachlosen ein riesiges Lager ausserhalb von Port-au-Prince zu errichten.
(apn/schl)
Meldungen im Tagesverlauf
- Griechen einigen sich mit IWF und EU auf Sparplan
- Verfahren gegen Sarkozy-Vertrauten Woerth
- Neue Hoffnung für Grosssägerei in Domat/Ems
- Affäre Hainard: Schlüsselperson freigesprochen
- Der Kälte trotzen
- Shaqiri: «Wollte unbedingt zu einem Topverein»
- 11 Jahre Berufsverbot für Star-Ermittler Garzón
- EZB hält Leitzins im Euroraum auf Rekordtief
- Playoff: Lausanne wählt Lions
- Aus für «Dr. House»: Die TV-Serie wird eingestellt
- «Costa Concordia»: Angst vor Umweltdesaster hält an
- Machtkampf im Ferienparadies Malediven
- Strahlefrau Heidi Klum: Erster Auftritt nach der Trennung
- Jahrgangsbester Kopilot: Prinz Harry kann steuern und feuern
- Sarkozy will AKW Fessenheim nicht abschalten
- Russi: «Olympiasieger wird ein verdienter Sieger sein»











