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700 Liter Enteiser für einen Swiss-Jet

Donnerstag, 25. Februar 2010, 15:32 Uhr, Aktualisiert 17:09 Uhr

Auch diesen Winter gibt die Swiss wieder Millionen für das Enteisen ihrer Flugzeuge aus. Pro Jet verspritzen die Enteiser-Crews bis zu 700 Liter Enteiser und 1000 Liter Heisswasser. Denn bereits eine dünne Eisschicht auf den Flügeln kann zu einem Strömungsabriss führen und das Flugzeug abstürzen lassen. Mario Torriani, der Moderator von «Einstein», war bei der Enteisung dabei.

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Das Einstein-Team enteist einen Swiss-Airbus

Weil Salz die Metallteile am Flugzeug angreift, spritzen die Enteiser-Crews das alkoholhaltige Propylenglykol auf. Der darin enthaltene Kohlenstoff belastet aber die Umwelt.

Biologisch abbaubar

Nachdem die Enteiser-Abwässer jahrezehntelang ungereinigt in die Glatt geflossen sind, entwickelte Unique ein weltweit einzigartiges Entsorgungskonzept. Die Hälfte der anfallenden Abwässer wird auf dem Flughafenareal versprüht, damit Mikroorganismen im Boden den Kohlenstoff biologisch abbauen können.

Bild Ein Swiss-Jet wird enteist.
Mario Torriani, der Moderator von «Einstein», enteist einen Swiss-Jet. sf

Die höher konzentrierten Abwässer werden entweder zu Biogas oder wieder zu Propylenglykol weiterverarbeitet. Das ökologiesche Gleichgewicht ist wieder hergestellt.

Trotz aller Forschritte, noch immer fliessen 20 Prozent des anfallenden Kohlenstoffes unbehandelt in die Glatt, das sind 80 bis 100 Tonnen pro Jahr.

Torriani verbrauchte mehr Enteiser

Pro Jet verspritzen die Enteiser-Crews bis zu 700 Liter Enteiser und 1000 Liter Heisswasser. Einstein-Moderator Mario Torriani verbrauchte zwar deutlich mehr, aber er enteiste den Flieger vorbildlich. Der Swiss-Airbus konnte pünktlich starten und erreichte ohne Zwischenfall Palma de Mallorca.

(sf/widb)

Kommentare aktiv...

E. Anywhere, St. Burnaby
(Grange Mann)
Verfasst am: 26.2.2010 10:12

EINSTEIN

war wieder höchst interessant, super gemacht.... mehr

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H. Bernoulli, Zürich
(hbernoulli Mann)
Verfasst am: 25.2.2010 23:30

Beheizte Rückspiegel beim Auto

damit Eis die Sicht nicht verhindert. Warum nicht... mehr

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P. Jegerlehner, Ostermundigen
(bantiger Mann)
Verfasst am: 25.2.2010 18:15

Die Umwelt wirds dankend

entgegennehmen,DASS NUR LUMPIGE 100 TONNEN... [1]  mehr

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