Vermischtes
Schweizer «Formel-1-Solarboot» vor Stapellauf
Es ist ein Stapellauf der besonderen Art - und dies gleich aus mehrfachen Gründen. Wenn der Schweizer Katamaran «PlanetSolar» am Freitag im deutschen Ostsee-Hafen Kiel ins Wasser gleitet, dann ist er nicht nur das grösste Solarboot der Welt, sondern auch ein «Wunderwerk» an futuristischen Technologien, das auf den Spuren des Visionäres Jules Verne um die Welt schippern soll, wie Projekt-Präsident und Skipper Raphaël Domjan betont.
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Das Boot ist ein Katamaran, welcher mit photovoltaischen Solarmodulen bedeckt ist. Das Fahrzeug verfügt nach Darstellung ihrer Konstrukteure über eine beeindruckende Grösse und ist «ein richtiges Formel-1-Boot der Meere» - mit dem Unterschied, dass es praktisch geräuschlos und sauber ist.
500 Quadratmeter Solarmodule
Der revolutionäre, 30 Meter lange und 16 Meter breite, mit mehr als 500 Quadratmeter Solarmodulen bestückte Katamaran, werde in den Tagen nach der Einweihung, sobald es die meteorologischen Bedingungen erlauben, ersten Tests unter realen Bedingungen unterzogen.
Das Ziel ist die Weltumrundung mit «durchschnittlich 8 Knoten Geschwindigkeit, was für ein Solarboot beträchtlich ist», wie es auf der Website des Projekts heisst.
Weltumrundung mit 2 Skippern an Bord
Der Trimaran werde während seiner Weltumseglung zwei Skipper an Bord haben und könne bei seinen Touren während der Anlegeetappen bis zu fünfzig Personen aufnehmen.
Bereits Ende der 80er Jahre verfolgte Raphaël die Idee und den Traum, eine Weltumrundung mit einem Minimum an Energie zu realisieren. Zunächst dachte er an eine Reise mit einem Amphibien-Ultraleichtflugzeug.
«Am Anfang stand ich allein und hatte einen Traum»
2004 hat Raphäel dann die Idee, die erste Reise um die Welt mit einem Solarboot zu unternehmen. Zu diesem Zeitpunkt liegt dies noch nicht im Trend, so dass er zunächst die zukünftigen Sponsoren und Schulen von seinem Projekt überzeugen muss.
Dafür versammelte und motivierte er ein Team Passionierter, die bereit waren, ihm in dieses Abenteuer zu folgen. «Am Anfang stand ich ganz allein und hatte nur meinen Traum, um andere zu überzeugen», erklärt Domjan.
Erster grosser Auftritt am Hamburger Hafengeburtstag
Dank der Unterstützung des ersten Hauptpartners stand im Februar 2008 schliesslich die Finanzierung des Schiffbaus. Für das «PlanetSolar»-Projekt arbeiten mehr als 100 Personen weltweit.
Die Stadt Hamburg und das Komitee für den dortigen «Hafengeburtstag», das grösste Hafenfestival der Welt, haben unterdessen beschlossen «PlanetSolar» anlässlich seines ersten öffentlichen Erscheinens würdig zu empfangen. Diese Premiere findet vom 7. bis 9. Mai 2010 im Hamburger Hafen statt - mit etwa 200'000 Besuchern wird gerechnet.
CO2-Ausstoss um 40 Prozent reduzierbar
Die Strategen des Projekts sind sich sicher, dass man «durch die Erhöhung der energetischen Effizienz die CO2-Emissionen um die Hälfte reduzieren könnte und, indem man die Entwicklung erneuerbarer Energien fördert, die Menge an Kohlendioxid, die in unsere Atmosphäre ausgestossen wird, weiter um rund 40 Prozent senken könne».
Mit dem Boot «PlanetSolar», das als erstes eine Reise um die Welt mit Sonnenenergie absolvieren soll, wollen die Vordenker vor allem eines beweisen: Dass «wir wirklich etwas verändern können, dass es Lösungen gibt und dass es noch nicht zu spät ist. Die Generationen von Morgen richten ihren Blick auf uns, unsere Entscheidungen bestimmen die Zukunft der Menschheit.»
(sf/halp)
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F. Reust
(fernando.reust )
Verfasst am: 26.2.2010 1:13
planet solar
es ist alles klar, nur leute in alten strukturen,... mehr
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N. Igwenya, Nelspruit
)
(I.Ndlovu
Verfasst am: 25.2.2010 9:00
Nur.. lieber Lorber
..die versteckte Energie..naehmlich die, die zum... [1] mehr
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J. Lorber, Zürich
)
(JeffLorber
Verfasst am: 25.2.2010 7:22
Weder ein Wunder noch ein Traum
Jeder Techniker HF oder ETH weiss, was... mehr
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