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«Der Druck auf Libyen muss bleiben»

Mittwoch, 24. Februar 2010, 9:47 Uhr

Der Druck auf Libyen muss aus Sicht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International Schweiz (AI) bestehen bleiben. Eine Begnadigung durch den libyschen Staatschef Muammar Gaddafi sei nach wie vor möglich, sagte eine AI-Sprecherin.

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Gaddafi halte im Hintergrund die Fäden in den Händen und er könne dafür sorgen, das Göldi vor Ablauf seiner 4-monatigen Haftstrafe heimkehren könne. Amnesty International sammelte nach eigenen Angaben in 24 Stunden rund 5000 Unterschriften für die Freilassung des Schweizers.

Diese Solidaritätsbekundungen könnten Früchte tragen, sagte die Sprecherin weiter. Eine ähnliche Aktion von AI im Dezember habe den beiden Männern ein Gesicht gegeben und erlaubt, dass sich die Leute mit ihnen identifizierten.

In Gaddafis Vorzeigegefängnis

Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation befindet sich Göldi in einem «libyschen Vorzeigegefängnis». Die Bedingungen im Al-Jeida-Gefängnis nahe Tripolis seien korrekt. Er dürfe laut Versprechungen der Behörden Besuche empfangen. Wichtig sei auch, dass das Gefängnis dem Justizministerium unterstellt sei und unter Kontrolle der Gerichtspolizei stehe.

Max Göldi in Haft (23.02.10)

Hamdani hatte sich in einem Interview solidarisch mit Göldi gezeigt. Ihn zu verlassen, sei sehr schmerzhaft gewesen. Er fühle sich nicht gut, allein zurückzukehren. «Wir waren immer zusammen», sagte Hamdani.

(sda/ddp/schl)

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B. Zbinden, Muttenz
(lilibet Frau)
Verfasst am: 24.2.2010 11:15

Natürlich muss der Druck bleiben!

alles andere würde von Lybischer Seite als Sieg... [1]  mehr

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