Schweiz
Junge Papierlose sollen Lehre absolvieren können
Geht es nach der Mehrheit des Waadtländer Parlaments, sollen junge Sans-Papiers Zugang zu einer Berufsausbildung erhalten. Dazu hat der Grosse Rat eine Resolution überwiesen, in welcher der Kanton aufgefordert wird, sich für dieses Anliegen auf eidgenössischer Ebene einzusetzen.
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Vergangene Woche hatte bereits der Lausanner Stadtrat angekündigt, er wolle in der Verwaltung Ausbildungsplätze für junge Papierlose schaffen. Stimmt das Stadtparlament dem Vorschlag der Exekutive zu, dann wäre dies eine Schweizer Premiere. Allein in Lausanne gehen nämlich zwischen 200 und 300 Kinder von Sans-Papiers zur Schule.
Der Linken im Parlament geht es vor allen darum, mit der Resolution auf die Problematik von jungen Papierlosen aufmerksam zu machen und damit eine Diskussion anzustossen. Junge Papierlose dürfen heute zwar zur Schule gehen - selbst ins Gymnasium. Aufgrund ihres illegalen Status' ist ihnen jedoch eine Berufsausbildung verwehrt.
Denn wer arbeiten möchte, braucht eine Arbeitsbewilligung. «Es ist besser, diese Jungen machen eine Ausbildung, als dass sie in den Strassen herumlungern», sagte Jean-Michel Dolivo (A gauche toute!) in der Parlamentsdebatte.
Die Rechte argumentierte hingegen, dass damit der Rechtsstaat untergraben würde. Der Kampf gegen Schwarzarbeit werde unglaubwürdig, wenn der Staat selber Sans-Papiers beschäftige.
(sda/bers)
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P. Beutler
Verfasst am: 25.2.2010 11:28
Es ist auf jeden Fall zu begrüssen,
wenn junge Menschen die Gelegenheit bekommen,... mehr
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C. W., bern
)
(elisa0307
Verfasst am: 24.2.2010 19:29
Das ist sowiso unverstäntlich !!
Da haben wir Leute ( angäblich ) ohne Papiere in... mehr
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D. Generation, Bern
)
(Generation
Verfasst am: 24.2.2010 18:35
Naja
@Binsberger Falsch, längst nicht alle... mehr
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