International
Fluglotsen-Streik in Frankreich betrifft auch Swiss-Flüge
Französische Fluglotsen sind in einen viertägigen Streik getreten. Sie protestieren gegen das Vorhaben, die Flugsicherung von sechs europäischen Ländern – darunter auch die Schweiz – miteinander zu verschmelzen. Vom Streik sind auch Schweizer Flugpassagiere betroffen.
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Die Fluggesellschaft Swiss meldete Probleme beim Überflug über Frankreich.
Flüge von der Schweiz nach Spanien oder Portugal hätten eine Stunde oder mehr Verspätung, sagte Swiss-Sprecher Jean-Claude Donzel.
Passagiere quittierten Flugausfälle mit Unmut
Zahlreiche Flüge in ganz Frankreich fielen aus oder wurden um Stunden verschoben, was die Passagiere mit viel Unmut quittierten. Der Streik fällt in die Schulferienwoche.
Am Flughafen Orly wurde jeder zweite Flug gestrichen, am Flughafen Charles de Gaulle fiel jeder vierte Flug aus. Langstreckenflüge seien jedoch nicht betroffen, erklärte die Fluggesellschaft Air France.
Fluglotsen befürchten Stellenreduktionen
Die von Brüssel geplante Schaffung eines einheitlichen europäischen Luftraums werde zu einem Jobabbau in Frankreich und zu schlechteren Arbeitskonditionen führen, so die Sorge der französischen Fluglotsen.
Zum Streik aufgerufen haben fünf Gewerkschaften.
Mit der Verschmelzung der Kontrollen von sechs europäischen Ländern – Frankreich, Deutschland, Schweiz und die Benelux-Staaten – wollen die Verantwortlichen bis 2025 etwa ein Fünftel der Kosten für die Flugsicherheit einsparen.
(apn/sda/tomu)
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