Wirtschaft
Washington hupt, Toyota-Chef rollt an
Der Druck aus Washington zeigt Wirkung: Toyota-Chef Akio Toyoda erscheint persönlich vor einem Ausschuss des US-Kongresses, um Rede und Antwort für die Pannenserie zu stehen. Er habe die Einladung erhalten, sagte Toyoda: «Und ich akzeptiere.» Er wolle direkt zum Kongress und zu den amerikanischen Bürgern sprechen. Neue Negativ-Schlagzeilen haben unterdessen die Konzernchefs aufgeschreckt.
Bild
- 24.02.10: US-Ausschuss: «Toyota hat versagt»
- 13.03.10: Kalifornien macht gegen Toyota mobil
- 10.04.10: Toyota droht neue Geldstrafe
- 16.02.10: US-Behörden ermitteln gegen Toyota
- 16.02.10: USA: Toyota tritt aufs Gaspedal
- 10.02.10: Weiterer Imageschaden für japanische Industrie
- 09.02.10: Toyota ruft weltweit 440'000 Hybridmodelle zurück
- 07.02.10: Rückrufaktion auch für den Toyota Prius
- 03.02.10: Pleiten, Pech und Pannen bei Toyota
Artikel bewerten
Artikel teilen
Der Vorsitzende des US-Kongressausschusses, Edolphus Towns, hatte Toyoda persönlich eingeladen, nachdem dieser eigentlich der Anhörung fernbleiben wollte. Stattdessen sollte zunächst der US-Landeschef kommen.
«Toyotas Gaspedale: Ist die Öffentlichkeit in Gefahr»
Die Anhörung am 24. Februar läuft unter der Überschrift «Toyotas Gaspedale: Ist die Öffentlichkeit in Gefahr» Weitere Ausschusssitzungen folgen.
Die US-Behörde für Verkehrssicherheit hatte am Dienstag ein offizielles Ermittlungsverfahren wegen klemmender Gaspedale und rutschender Fussmatten gestartet.
Die Behörde verlangt von dem Autobauer Einsicht in interne Dokumente. Die Beamten wollen herausfinden, ob Toyota schnell genug auf die gefährlichen Defekte reagiert hat.
Ein neues Desaster?
Die schlechten Nachrichten für Toyota nehmen derweil kein Ende. Nachdem der japanische Autohersteller sein Erfolgsmodell Corolla auf Lenkprobleme hin untersucht, nimmt sich nun auch die US-Behörde für Verkehrssicherheit des Falls an. Am Ende könnte dann ein weiterer Rückruf stehen - der mittlerweile fünfte binnen weniger Monate nach rutschenden Fussmatten, klemmenden Gaspedalen, aussetzenden Bremsen und herunterfallenden Antriebswellen.
Toyota hatte am Mittwoch in Tokio eingeräumt, dass sich Kunden über die Lenkung des Kompaktwagens Corolla beschwert haben. Fahrer in den USA berichteten, dass sie dass Gefühl gehabt hätten, die Kontrolle über den Wagen zu verlieren. Die Ursache sei noch unklar, sagte der für Qualitätskontrolle zuständige Toyota-Manager Shinichi Sasaki.
500'000 Fahrzeuge betroffen
Sollte es jedoch sicherheitsrelevante Details geben, werde dies zu einem Rückruf führen, fügte er an. Betroffen wären rund 500'000 Fahrzeuge der Modelljahre 2009 und 2010. Der Corolla gehört bereits zu den mehr als acht Millionen Wagen, die wegen klemmender Gaspedale und rutschender Fussmatten in die Werkstätten müssen.
(agenturen/halp)
Meldungen im Tagesverlauf
- Shaqiri erneut «Spieler des Jahres»
- Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
- Ungefährdeter Sieg für die Ukraine
- Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
- Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor USA
- SP könnte Steuerabkommen kippen
- Golden Gate Bridge im Lichterregen
- Annan ist schockiert über Massaker in Syrien
- Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
- Wacker Thun verpasst Titel knapp
- 18 Milliarden Euro Hilfen für griechische Banken
- Sion verbleibt in der Super League
- Zwei Tote bei Absturz von Schweizer Flugzeug in Deutschland
- «Solar Impulse» bleibt vorläufig in Madrid
- ISS-Bewohner packen den Drachen aus
- Abhörskandal: Tony Blair vor Ethikkommission


Auch die Migros will Nespresso Konkurrenz machen
Zwei Tote bei Absturz von Schweizer Flugzeug in Deutschland
Golden Gate Bridge im Lichterregen
Saudi-Arabien: «Schlampe» wegen lackierter Fingernägel
Elvis-Grabstätte kommt unter den Hammer
Fukushima-Strahlung in Thunfischen vor USA
SP könnte Steuerabkommen kippen
Bankia und Katalonien am Bettelstab
Afghanistan: Gasangriffe sollen Mädchen vom Schulbesuch abhalten
Bankia stürzt ab – Madrilenische Börse ebenfalls
Die möglichen Szenarien der Bundesratswahl
Steinbrück: Abkommen mit der Schweiz begünstigt Steuerbetrüger
Jetzt sorgen Militärvelos für rote Köpfe
Ägypten: «Der schlimmste denkbare Albtraum ist eingetroffen»
Jeder zehnte Velofahrer ab 1. Juni nicht versichert













A. Thoma
Verfasst am: 19.2.2010 18:47
Konstruktionsfehler...
...darfs natürlich nie geben! Aber wenn Banken... mehr
Zustimmen — 1 Leser ist auch dieser Meinung.
Ablehnen — 1 Leser ist anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
J. Lorber, Zürich
)
(JeffLorber
Verfasst am: 19.2.2010 9:06
Übertrieben und unnötig
Leider zieht nun auch die amerikanische Regierung... mehr
Zustimmen — 7 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 1 Leser ist anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten