Schweiz
Basler Polizei beschlagnahmt Rekordmenge Kokain
Im Auhafen bei Muttenz (BL) hat die Polizei einen der grössten in der Schweiz je gemachten Kokain-Funde gemacht. In einem Container befanden sich rund 70 Kilo Kokain. Der Schwarzmarktwert beträgt laut Polizei mindestens 7 bis 8 Millionen Franken.
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Das vermutlich hochwertige Kokain lag in vier Taschen im Container, wie die Baselbieter Polizei mitteilte. Der Container war in Guatemala mit Kaffee beladen worden und sollte im Auhafen entladen werden. «Hafenarbeiter haben aber das Kokain entdeckt und die Polizei verständigt», erklärt Rolf Wirz von der Kantonspolizei Baselland .
Der Container war zuvor auf dem Seeweg nach Antwerpen oder Rotterdam gelangt und von dort auf einem Rheinschiff zum Auhafen gebracht worden. Der genaue Weg werde indes noch ermittelt. Der Auhafen liegt am Rhein oberhalb von Basel bei Schweizerhalle.
Die Polizei vermutet, dass das Kokain eher nicht für den Schweizer Markt bestimmt gewesen sein dürfte: Sonst wäre es beim Entladen wohl nicht mehr im Container gelegen, sagt Wirz. Möglich sei daher, dass den Drogenschmugglern irgendwo ein Fehler passiert sei. Die Ermittlungen würden weitergeführt.
Bisher drittgrösster Fund
Laut der Polizei handelt es sich bei dem Fund um eine der grössten Mengen von Kokain, die in der Schweiz je beschlagnahmt worden sind. Die bisherige Rekordmenge hatte die Kantonspolizei Zürich Anfang 2007 beschlagnahmt, als ein Suchhund in einer Wohnung und Garage in Zürich 311 Konservenbüchsen mit 124 Kilo Kokain erschnupperte.
Zuvor hatte die Stadtpolizei Zürich im August 2006 in einem Container aus Südamerika 79 Kilo entdeckt. Im November 2006 wurden im Basler Hafen St. Johann in einem Schiffscontainer aus Antwerpen 57 Kilo gefunden; das beim Entladen von Kaffee aus Kolumbien entdeckte Kokain war die bis damals grösste in Basel beschlagnahmte Menge.
(sda/weis)
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J. Lorber, Zürich
)
(JeffLorber
Verfasst am: 21.2.2010 9:27
Wären Drogen legal
hätte der Staat schön mitverdient. Und könnte... mehr
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M. Heller
Verfasst am: 19.2.2010 13:05
..
Solche Nachrichten machen mich traurig.
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