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Berlusconi hat «Halunken» im Auge
Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi will auf eine neue Welle von Skandalen mit Anti-Korruptionsmassnahmen reagieren. In Interviews italienischer Nachrichtenagenturen sagte er, Skandale wie den um überteuerte Aufträge beim G-8-Gipfel in L'Aquila seien das Werk von «Halunken, die ihre Position zu ihrem persönlichen Vorteil nutzten».
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Nach dem Interview trat ein Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums, Nicola Cosentino, zurück.
Vor Regionalwahlen unter Druck
Cosentino war auch Koordinator von Berlusconis Partei Volk der Freiheit (PDL) in Neapel. Dort hatten zuletzt einige festgenommene Mafiosi ausgesagt, Cosentino habe enge Verbindungen zu Anführern des organisierten Verbrechens unterhalten. Seit Monaten stand er dort im Zuge laufender Ermittlungen unter Druck zurückzutreten. Dieser Druck hatte sich vor den im kommenden Monat anstehenden Regionalwahlen verstärkt.
Demo gegen Katastrophenschutzleiter
In Rom forderten unterdessen Demonstranten aus L'Aquila den Rücktritt des Katastrophenschutzleiters Guido Bertolaso. Die Stadt wurde am 6. April 2009 von einem Erdbeben zerstört, 300 Menschen kamen ums Leben. Der G-8-Gipfel wurde dann in die Stadt verlegt.
Katastrophenschutzleiter schliesst Rücktritt nicht aus
Bertolaso wies alle Vorwurfe der Vorteilsnahme zurück und erklärte, er würde zurücktreten, sollte Berlusconi das von ihm verlangen. Berlusconi ist selbst wegen Korruptionsvorwürfen im Zusammenhang mit seiner Unternehmensgruppe angeklagt. Den Staatsanwälten und Richtern in Mailand hat er vorgeworfen, eine Hexenjagd gegen ihn zu betreiben.
(apn/halp)
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E. Anywhere, St. Burnaby
)
(Grange
Verfasst am: 20.2.2010 8:24
Halunken im Auge ?
Hat er in den Spiegel geschaut?
Zustimmen — 2 Leser sind auch dieser Meinung.
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J. Simon, Bern
Verfasst am: 19.2.2010 12:30
Es ist Zeit
dass er die notorischen Halunken überall in... mehr
Zustimmen — 7 Leser sind auch dieser Meinung.
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J. Lorber, Zürich
)
(JeffLorber
Verfasst am: 19.2.2010 9:07
Der Mann
spricht wohl von sich selber.
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