International
UNO-Klimachef De Boer tritt zurück
Der oberste Klimaschützer der Vereinten Nationen nimmt seinen Hut: Yvo de Boer gibt sein Amt auf den 1. Juli auf. Sein Rücktritt sei aber keine Reaktion auf den enttäuschenden Ausgang des Klimagipfels von Kopenhagen, sagte der 55-jährige Chef des Weltklimarats (IPCC).
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Das Treffen im Dezember hatte mit einem Minimalkompromiss geendet, was auch als persönliche Niederlage für De Boer gewertet wurde. «Kopenhagen war nicht, was ich mir erhofft hatte», räumte De Boer ein. Dennoch habe der Gipfel eine «solide Grundlage für die erhoffte globale Antwort» auf den Klimawandel gelegt.
Lobbyist auf höchster Ebene
Der Niederländer stand knapp vier Jahre an der Spitze des IPCC. Durch regelmässige Pressekonferenzen und unermüdliche Lobby-Arbeit bei Staats- und Regierungschefs brachte er das Thema Klimaschutz auf der politischen Agenda nach ganz oben. Dennoch gelang es ihm nicht, das Misstrauen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern zu überbrücken.
Das faktische Scheitern des Kopenhagener Gipfels setzte De Boer nach Ansicht von Beobachtern mehr zu, als er eingestehen wollte. So erzählte Jake Schmidt, Klimaexperte der US-Umweltschutzorganisation NRDC, über eine Begegnung mit De Boer: «Ich habe ihn nach Kopenhagen am Flughafen getroffen. Er war müde und ausgelaugt.» Der Gipfel habe ihn «stark mitgenommen».
Künftig will De Boer unter anderem als Experte für Klimaschutz und Nachhaltigkeit für das Beratungsunternehmen KPMG arbeiten. Fünf Monate nach seinem Ausscheiden aus dem IPCC treffen sich die 193 UNO-Mitgliedstaaten in Mexiko zu einem weiteren Klimagipfel, um ein neues Abkommen zur Reduzierung der Treibhausgase in Angriff zu nehmen.
(apn/gmue)
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B. seiler, pop
)
(brunomax
Verfasst am: 18.2.2010 20:48
eigentlich muss ja bekannt sein,
welche personen dem ipcc in die hand gearbeitet... mehr
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B. seiler, pop
)
(brunomax
Verfasst am: 18.2.2010 20:25
der gesamtschaden
der allen wissenschaftlern damit verursacht wurde... mehr
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B. seiler, pop
)
(brunomax
Verfasst am: 18.2.2010 18:54
a. guant
es mangelte eben am gesunden menschenverstand... mehr
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