Wirtschaft
PostFinance mit Rekordgewinn - jeden Monat 10'000 neue Kunden
Die PostFinance hat 2009 einen Rekordgewinn von 447,8 Mio. Fr. vor Steuern erwirtschaftet. Das sind fast 90 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch bei der Zahl neuer Kundinnen und Kunden erzielte der Finanzdienstleister der Schweizerischen Post einen Höchstwert.
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Wichtigste Treiber für die starke Gewinnzunahme seien laut einer Mitteilung der höhere Erfolg aus dem Zinsgeschäft und die konsequente Kostendisziplin.
Obwohl sich das Zinsniveau weiterhin auf einem bescheidenen Niveau befindet, erhöhte PostFinance das Zinsergebnis nach Wertberichtigungen im vergangenen Jahr auf 905 Millionen Franken gegenüber 598 Millionen Franken im Vorjahr.
Verantwortlich dafür seien hauptsächlich die höheren Kundengelder, der tiefere Zinsaufwand sowie die langfristige und vorsichtige Anlagestrategie gewesen, dank der die Wertberichtigungen innert Jahresfrist von 189 auf 54 Millionen Franken gefallen seien.
20 Milliarden neue Kundenvermögen
Neben den 126'000 Neukunden verzeichnete PostFinance auch 235'000 neue Kundenkonten. Ihre Zahl wuchs damit auf 3,881 Millionen. Die Kundenvermögen erhöhten sich im Jahresmittel auf 73,3 Milliarden Franken und legten damit im Vorjahresdurchschnitt um 20 Milliarden Franken zu.
PostFinance schuf im Berichtsjahr 153 neue Vollzeitstellen und beschäftigte im Jahresdurchschnitt 3042 Mitarbeitende. Im laufenden Jahr sollen weitere 215 neue Stellen geschaffen werden.
Zuwachs in allen Sparten
Alle Segmente, in denen PostFinance tätig sei, seien im vergangenen Jahr gewachsen, heisst es weiter. Das Hypothekarvolumen legte um 31 Prozent auf 2,673 Milliarden Franken zu. Die Spargelder auf den Depositokonten stiegen innert Jahresfrist um 46 Prozent auf 20 Milliarden Franken, die Gelder im Teilmarkt Anlagen wuchsen sogar um 51,1 Prozent auf 20,7 Milliarden Franken.
Auch in den kommenden Jahren will PostFinance weiter rentabel wachsen und vom heute fünftgrössten Finanzinstitut der Schweiz den Sprung aufs Podest schaffen. Die Post-Tochter, die bisher vergeblich um eine Banklizenz kämpfte, will gleichzeitig die führende Stellung im Schweizer Zahlungsverkehr halten. Der Vertrieb soll weiter ausgebaut, neue Filialen eröffnet und in 20 bis 30 grösseren Poststellen Finanzberatungen angeboten werden.
(gmue/ddp)
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