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International

«Zu viel Ideologie»: Senator verlässt US-Kongress

Dienstag, 16. Februar 2010, 5:02 Uhr

Der demokratische US-Senator Evan Bayh will bei den Kongresswahlen im November nicht mehr antreten. Der Entscheid des 54-jährigen Politikers aus dem US-Bundesstaat Indiana könnte die Senatsmehrheit der Demokraten gefährden. Bayh begründete seinen Beschluss mit seiner Unzufriedenheit über die Arbeit des Kongresses.

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Bild Ein Mann redet und hebt dabei die linke Hand.
«Bye, bye» sagt Bayh und kehrt dem Kongress den Rücken, der von «zu viel Parteilichkeit» geprägt sei. reuters

Seine Entscheidung sei nicht gegen die Politik von US-Präsident Barack Obama gerichtet, betonte der Demokrat.

«Zu wenig praktische Problemlösungen»

Er sei zu der Überzeugung gelangt, dass der Kongress nicht so arbeite wie er sollte. «Es gibt zu viel Parteilichkeit und zu wenig Fortschritt», sagte Bayh, «zu viel Ideologie und zu wenig praktische Problemlösungen».

Gemäss einem Bericht der «New York Times» versuchte Obama erfolglos, den Parteikollegen umzustimmen.

Demokraten-Mehrheit auf wackligen Beinen

Wegen einer Nachwahl für den Sitz des verstorbenen Senators Edward Kennedy verfügen die Republikaner seit kurzem im Senat über eine Sperrminorität von 41 Stimmen. Obamas Demokraten können somit nicht mehr Gesetze im Alleingang durchbringen.

Zudem hatten bereits Anfang Januar der einflussreiche Senator des US-Bundesstaates Connecticut, Christopher Dodd, und sein Kollege Byron Dorgan aus North Dakota angekündigt, im Herbst nicht erneut zu kandidieren.

(sda/afp/halp)

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W. Wieser, St. Augustine
(WalterFlorida Mann)
Verfasst am: 16.2.2010 14:53

Truemmerfeld.

Obamas uneingeschraenkter Machtblock... mehr

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