Inhalt

Hersteller nehmen bestellten H1N1-Impfstoff nicht zurück

Donnerstag, 11. Februar 2010, 18:21 Uhr

Die Hersteller wollen die vom Bund zu viel bestellten Schweinegrippe-Impfdosen nicht zurücknehmen. Damit berappt der Bund die vollen 84 Millionen Franken für 13 Millionen Dosen. Über 10 Millionen Dosen davon wurden nicht gebraucht.

Bild Schweinegrippe-Impfung
Viele Staaten bleiben auf ihren Impfdosen liegen. keystone

«Wir haben vereinbart, dass GlaxoSmithKline der Weltgesundheitsorganisation im Namen der Schweiz Impfungen im Gegenwert von zirka 1,3 Millionen Dosen liefert», sagte Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG).

Schweiz spendet an Iran

Im Januar hatte GSK noch Hoffnung auf eine kulante Lösung mit der Schweiz gemacht: Es bestünden keine grundsätzlichen Differenzen mehr, sagte ein GSK-Sprecher damals.

Der Bundesrat hatte im Dezember beschlossen, dass bis zu 4,5 Millionen Impfdosen ins Ausland abgegeben werden sollen. Die Spende an die WHO ist Teil einer Initiative des US-Präsidenten Barack Obama: Sie sieht vor, dass mindestens ein Zehntel des von 13 Geberländern gekauften Impfstoffs an Entwicklungsländer ausgeliefert wird.

Neben der WHO erhält auch der Iran von der Schweiz 900'000 Impfdosen, davon 150'000 als Spende. Geliefert wird ein Grossteil der Celtura-Dosen jedoch erst, wenn deren Haltbarkeit verlängert werden kann. Laut Swissmedic-Sprecher Joachim Gross ist dies bisher noch nicht der Fall. Dazu seien entsprechende neue Studien nötig.

(sda/rufi)

Kommentare aktiv...

P. Geiger, Ermatingenn
(pavlo Mann)
Verfasst am: 13.2.2010 15:27

Angstmacherei

Der Leichtsinn, so viele Dosen zu beschaffen ist... mehr

Zustimmen — 4 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 1 Leser ist anderer Meinung.

Heiklen Inhalt melden antworten

G. Bossert, Safenwil
(GaBo Frau)
Verfasst am: 12.2.2010 15:49

C.Kindler,

genaus so ist es mir gestern abend direkt... mehr

Zustimmen
Ablehnen

Heiklen Inhalt melden antworten

J. Lorber, Zürich
(JeffLorber Mann)
Verfasst am: 12.2.2010 8:03

Ha, ha, ha.

Wie dumm und beeinflussbar sind doch unsere... mehr

Zustimmen — 11 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 1 Leser ist anderer Meinung.

Heiklen Inhalt melden antworten

Dieser Artikel wurde archiviert. Die Kommentarmöglichkeit wurde deshalb deaktiviert. Vielen Dank für Ihr Interesse.