International
Iran will Google den virtuellen Hahn zudrehen
Der Iran will offenbar den Zugang seiner Bürger zum E-Mail-Dienst von Google einschränken. Die Nachricht kommt pünktlich zum Jahrestag der Islamischen Revolution. Die Opposition hat Proteste angekündigt.
Bild
- 15.02.10: Nobelpreisträgerin: Sieg der iranischen Opposition
- 14.03.10: Iran nimmt Internet-Aktivisten fest
- SF Wissen: Videodossier «Iran»
- SF Wissen: Videodossier «Google & Co.: Suchmaschinen»
- 10.02.10: Neues Todesurteil gegen iranischen Oppositionellen
- 09.02.10: Obama droht Iran mit umfassenden Sanktionen
- 29.01.10: US-Sanktion gegen Iran - Schweiz im Fokus
Artikel bewerten
Artikel teilen
Die Zeitung «Wall Street Journal» berichtete, die Telekommunikations-Behörde in Teheran habe ankündigt, den Zugang zu Google Mail auf Dauer zu kappen. Stattdessen solle in Kürze ein einheimischer Dienst eingeführt werden.
«Virtuelle Mauern funktionieren nicht»
Ein Google-Sprecher erklärte am späten Abend, der E-Mail-Verkehr im Iran sei deutlich zurückgegangen. Einige Benutzer berichteten zudem von Schwierigkeiten, auf ihre Post zuzugreifen. Die Google-Netzwerke selbst funktionierten einwandfrei. Den Zeitungsbericht bestätigte der Sprecher nicht. Eine Stellungnahme der iranischen Regierung war in der Nacht nicht zu erhalten.
Das US-Aussenministerium konnte die Angaben zunächst ebenfalls nicht bestätigen. Ein Sprecher in Washington sagte jedoch, entsprechende Zensurversuche seien zum Scheitern verurteilt. «Virtuelle Mauern werden im 21. Jahrhundert nicht besser funktionieren als es physische Mauern im 20. Jahrhundert taten», sagte er.
Während der Proteste gegen die konservative iranische Regierung hatten Kritiker regen Gebrauch von Internet-Diensten wie Google Mail und Twitter gemacht. Am Donnerstag findet im Iran der Jahrestag der Islamischen Revolution statt. Oppositionsführer haben ihre Anhänger aufgefordert, auf die Strasse zu gehen.
(reuters/fasc)
Meldungen im Tagesverlauf
- Kodak-Kameras sind tot, lang lebe Kodak
- Hart, härter, am härtesten – Kleine Schneebader in der Ukraine
- Kältewelle ist gutes Geschäft für Öl- und Stromproduzenten
- Sauber mit Problemen im Test
- Konkurrenzkampf in Nati so gross wie nie
- Fernando Gonzalez hört im März auf
- Die Geheimnisse der Xenia Tchoumitcheva
- Berlinale-Eröffnung: Glamourös und politisch
- Verschneiter Ätna spuckt Lava
- Griechen einigen sich mit IWF und EU auf Sparplan
- Verfahren gegen Sarkozy-Vertrauten Woerth
- Neue Hoffnung für Grosssägerei in Domat/Ems
- Affäre Hainard: Schlüsselperson freigesprochen
- Der Kälte trotzen
- Shaqiri: «Wollte unbedingt zu einem Topverein»
- 11 Jahre Berufsverbot für Star-Ermittler Garzón


«Costa Concordia»: Angst vor Umweltdesaster hält an
Neue Banknoten kommen frühestens 2013
11 Jahre Berufsverbot für Star-Ermittler Garzón
Machtkampf im Ferienparadies Malediven
Kodak-Kameras sind tot, lang lebe Kodak
Hart, härter, am härtesten – Kleine Schneebader in der Ukraine
Kältewelle ist gutes Geschäft für Öl- und Stromproduzenten
Einigung über Megafusion zwischen Glencore und Xstrata
Bis heute Mittag: Ultimatum der Kreditgeber an Athen
3D-Drucker erstellt Objekte auf Knopfdruck
UNO erwägt gemeinsame Beobachtermission mit Arabern in Syrien
Hersteller will Preis für Gripen senken
Häufige Eisenbahn-Suizide von Schweizer Jugendlichen
AKW Mühleberg notfallmässig abgeschaltet
Neue Details zu Majak-Uran in Schweizer AKW















N. Igwenya, Nelspruit
)
(I.Ndlovu
Verfasst am: 11.2.2010 11:54
Richtig..
... diese Regierung ist auf dem Weg ins Nirwana..... mehr
Zustimmen — 5 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
F. Helali, Zürich
)
(Kotku
Verfasst am: 11.2.2010 9:07
Der Diktator
geht runter! Das ist das Fazit. Hahn drehen,... mehr
Zustimmen — 16 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten