Schweiz
Millionenschaden nach Brand in Thusis
Ein Grossbrand im alten Dorfkern von Thusis in Mittelbünden hat am Morgen drei Wohnhäuser total zerstört. Acht Personen, darunter ein Kind, mussten mit Verdacht auf Rauchvergiftung hospitalisiert werden. Rund 60 Personen wurden vorübergehend evakuiert
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Das Feuer in einem dreistöckigen Wohnhaus mit angebautem Stall war kurz vor fünf Uhr ausgebrochen. Die Feuerwehr Thusis, welche kurze Zeit später vor Ort war, konnte einen Vollbrand nicht mehr verhindern, wie die Kantonspolizei Graubünden bekannt gab.
Verletzte Personen weiter unter ärztlicher Aufsicht
Im Verlaufe des Vormittags griffen die Flammen auf die beiden angrenzenden Wohnhäuser über und breiteten sich vom Dachstock in die darunter liegenden Stockwerke aus. Auch diese beiden Häuser wurden vom Feuer und vom Löschwasser vollständig zerstört.
Den acht Personen, die mit Atembeschwerden ins Spital Thusis gebracht wurden, ging es am Nachmittag den Umständen entsprechend besser. Sie werden laut Polizeiangaben aber weiterhin ärztlich betreut.
Brandursache muss geklärt werden
Rund 60 Personen aus den vom Brand betroffenen und den umliegenden Häusern wurden evakuiert. Die Bewohner der drei zerstörten Häuser können vorübergehend bei Verwandten und Bekannten sowie in Gemeindeunterkünften wohnen. Zur Betreuung der Evakuierten wurde das Care Team Grischun aufgeboten.
Die Löscharbeiten gestalteten sich äusserst schwierig, weil die brennenden Gebäude dicht aneinander gebaut und die Gassen sehr schmal sind. Praktisch sämtliche Feuerwehren des Churer Rheintals zwischen Thusis und Landquart standen mit rund 150 Personen und während beinahe zehn Stunden im Einsatz. Der Sachschaden beläuft sich auf über eine Million Franken. Die Brandursache ist noch unbekannt.
(sda/rufi/gern)
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