zum Inhalt
zu weiterem Inhalt
zu den Hauptkategorien
zu den Unterkategorien

Sie befinden sich im Pfad:

Inhalt
Schweiz

«Kassensturz» durchleuchtet Kreditkartenbetrug

Dienstag, 9. Februar 2010, 17:44 Uhr, Aktualisiert 10.02.2010, 8:12 Uhr

Seit Anfang Jahr sind in der Schweiz wieder Kreditkartenbetrüger am Werk. Mit gestohlenen Kreditkartendaten werden teure Geräte an unbescholtene Mittelsmänner bestellt, diese senden die Waren dann weiter nach Russland. In der Sendung «Kassensturz» berichten Geschädigte über den simplen aber fiesen Trick.

Simpel aber gekonnt: Kreditkartenbetrüger treiben wieder ihr Unwesen. keystone

Ende Dezember 2009 meldete sich der Wirt Roland Riedweg auf ein Stelleninserat. Er dachte, es handle sich um einen kleinen Nebenverdienst – und ahnte nicht, dass er damit zum Handlanger für Kreditkartenbetrüger aus Russland wird.

Videoplayer
Wie man von Kreditkartenbetrügern hereingelegt wird («Kassensturz» vom 9. Februar 2010)

Auch Leasing-Spezialist Ewald Siegrist war bis vor wenigen Tagen ein Schweizer Mittelsmann für Kreditkartenbetrüger. Er wusste nicht, dass diese unter seinem Namen teure Geräte bestellten. Ewald Siegrist: «Mein Auftrag war, Pakete entgegenzunehmen und an verschiedene Adressen im Ausland weiterzuleiten.»

Vorgegaukelte Seriosität

In dem Inserat im «Tages-Anzeiger» suchte die Firma Euroroute einen Handelsmanager. Die Firma sei seit zehn Jahren im Geschäft und ermögliche den Russen, günstige Elektronikartikel zu kaufen. Viele Internetshops würden nämlich nicht nach Russland liefern. Deshalb brauche es die Handelsmanager, welche die Ware weiterleiteten.

Ewald Siegrist bewarb sich und erhielt kurz darauf einen Vertrag. Aus dem Handelsmanager ist jetzt ein Paket-Umverpackungs-Assistent geworden. Bezahlung: 30 Franken pro weitergeleitetes Paket.

Geschädigte Online-Shops

In Tat und Wahrheit stecken Kreditkartenbetrüger dahinter, welche Schweizer Onlinehändler wie Frederic Steinfels bestehlen. Darüber hat «Kassensturz» schon im letzten November berichtet.

Dem Inhaber des Internetshops Highdefinition entstand dadurch einen Schaden von 10'000 Franken. Seit Januar läuft eine neue Betrugswelle. Dieses Jahr hatte Frederic Steinfels bereits 20 betrügerische Bestellungen im Wert von fast 50'000 Franken.

(sf/olsm)

Kommentare aktiv...

K. Räschter
(- Mann)
Schweiz
Verfasst am:
10.2.2010 12:02

 

"Eisernen Vorhang" wieder zu machen

Nachdem was da manchmal vom Osten her kommt;... mehr …

zustimmen Zustimmen 14 Leser sind auch dieser Meinung.
ablehnen Ablehnen 2 Leser sind anderer Meinung.

Heiklen Inhalt melden antworten

E. Cook
(mdj.cook Mann)
Zürich
Verfasst am:
10.2.2010 10:54

 

Kreditkarten

gehören dringend abgeschafft. Ich kann seit mehr... [1]  mehr …

zustimmen Zustimmen 14 Leser sind auch dieser Meinung.
ablehnen Ablehnen 14 Leser sind anderer Meinung.

Heiklen Inhalt melden antworten

K. Räschter
(- Mann)
Schweiz
Verfasst am:
10.2.2010 10:14

 

Warum Leute auf so eine Masche reinfallen ...

Ich verstehe Leute nicht, welche auf so eine... mehr …

zustimmen Zustimmen 16 Leser sind auch dieser Meinung.
ablehnen Ablehnen

Heiklen Inhalt melden antworten

Dieser Artikel wurde archiviert. Die Kommentarmöglichkeit wurde deshalb deaktiviert. Vielen Dank für Ihr Interesse.
weitere Inhalte

«10vor10»-Serie: Im Schatten der Glitzermetropole

 
Gaddafi (keystone)
Tagesschau Sendungssignet

Das Wetter von morgen

 
Bildausschnitt Teletext Startseite 100

SF teletext auch im Internet

 
Logo von SF Wissen
Logo von Schweizer Radio DRS
Telefonnummer Schweizer Fernsehen 044 305 666 11 und E-Mail-Adresse augenzeuge@sf.tv vor nächtlichem Hintergrund.
Schriftzug «Tagesschau Backstage» vor der Bildschirmwand im Regieraum.

Hinter den Kulissen

Ein Tag mit dabei in der Redaktion Tagesschau

 
 

Blog

 

Seitenende Startseite
zur Unterrubrikenauswahl
zum Inhalt
Kontakt
Sitemap
Suche
Weitere Inhalte
Hauptrubriken Auswahl
Sendungen A-Z