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International

Keine Reaktion von Julia Timoschenko

Dienstag, 9. Februar 2010, 16:09 Uhr

Russland hat als erster Staat den Sieg des prorussischen Oppositionsführer Viktor Janukowitsch bei der Wahl zum neuen ukrainischen Präsidenten anerkannt. Nach Auszählung der Stimmen erreichte Janukowitsch rund drei Prozent mehr Stimmpunkte als seine Kontrahentin Julia Timoschenko. Doch noch immer warten alle darauf, dass diese ihre Niederlage eingesteht.

Alle warten darauf, dass Julia Timoschenko ihre Wahlniederlage eingesteht - diese will das Ergebnis aber anfechten. reuters

Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat dem 59-jährigen Viktor Janukowitsch am Telefon zu seinem Wahlsieg gratuliert. Dies teilte der Kreml mit.

Die bei der Stichwahl am Sonntag unterlegene pro-westliche Regierungschefin Julia Timoschenko hat das Ergebnis aber bisher nicht anerkannt. Deshalb hielten sich andere Länder zunächst mit Gratulationen zurück.

EU empfand Wahlvorgang als demokratisch

Medien in Kiew berichteten, dass Julia Timoschenko das Wahlergebnis vor Gericht anfechten wolle. Dies habe die Politikerin bei einem Treffen mit Spitzen ihrer Partei gesagt. In anderen Berichten hiess es, dass Timoschenkos Partei in die Opposition gehen werde.

Die 49-Jährige steht mit ihrer Stellungnahme unter Druck, da die EU und westliche Wahlbeobachter die Abstimmung als demokratisch bezeichnet hatten.

Niederlage der pro-westlichen Reformer

Nach dem vorläufigen Endergebnis kam Janukowitsch, der 2004 eine Niederlage gegen die pro-westlichen Reformer erlitten hatte, auf 48,8 Prozent der Stimmen.

Timoschenko, die vor fünf Jahren eine Galionsfigur der Orangenen Revolution war, erhielt 45,6 Prozent. 4,4 Prozent hatten auf dem Stimmzettel die Option «Gegen alle» angekreuzt. Die Wahlbeteiligung lag bei 69,15 Prozent.

(agenturen/gern)

Kommentare aktiv...

J. Simon

Bern
Verfasst am:
9.2.2010 23:41

 

aber auch nur ...

weil die Orangen bei der bevorstehenden Basler... mehr …

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W. Wyssmann
(nanu Mann)
Derendingen
Verfasst am:
9.2.2010 16:30

 

Ja, es könnte ja durchaus sein,

dass die Timoschenko eine Mandarinli-Revolution... mehr …

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