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«Das wird sich so entwickeln, dass es dann verständig, akzeptabel und allgemein praktizierbar ist», sagte der 82-jährige Autor voraus.
«Sie reden vom Leiden wie der Blinde von der Farbe»
«Dieser Naturalismus des Sterbens, dass die Leute bis zum Schluss bei Bewusstsein leiden müssen, wird keinen Bestand haben». Denn aus Walsers Sicht reden meist diejenigen, die gerade gar nicht leiden, davon, dass andere das Leiden aushalten sollen. «Sie reden vom Leiden wie der Blinde von der Farbe.» Die Debatten über Sterbehilfe deuteten die Entwicklung bereits an.
Patientenverfügung: Schritt in die richtige Richtung
Für den Schriftsteller steht fest: «Sterbehilfe-Organisationen sind die Avantgarde der Zukunft.» Auch Patientenverfügungen, die festlegen, dass bestimmte Behandlungen am Lebensende ablehnt werden, sind nach Walsers Dafürhalten ein Schritt in diese Richtung. Auch er und seine Frau hätte eine solche Patientenverfügung.
(agenturen/halp)
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K. Walther
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Verfasst am:
8.2.2010 8:57
Der Staat will gerade nicht, dass wir das Sterben... mehr …
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