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Michael Jacksons Arzt wegen fahrlässiger Tötung angeklagt
Der frühere Leibarzt von Michael Jackson, Conrad Murray, ist ein halbes Jahr nach dem Tod des Popstars wegen fahrlässiger Tötung angeklagt worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Los Angeles mit.
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Dem Arzt drohen bei einem Schuldspruch bis zu vier Jahren Gefängnis. Murrays Anwalt kündigte an, sein Mandant werde den gegen ihn erhobenen Vorwurf vor Gericht zurückweisen.
Murray hat zugegeben, dem an Schlafstörungen leidenden King of Pop kurz vor dessen Tod das Narkosemittel Propofol und andere Beruhigungsmittel verabreicht zu haben, um ihm zum Einschlafen zu verhelfen.
Aber nichts von dem, was er dem Popstar gegeben habe, hätte Jackson töten dürfen, erklärte der Arzt. Die Anklage dagegen wirft ihm vor, «ohne die nötige Vorsicht und Umsicht» vorgegangenen zu sein, als er Jackson Propofol verabreichte.
Murrays Anwälte teilten via Internet mit, der Arzt werde sich den Behörden stellen und bei der Anklageerhebung anwesend sein. Schon Stunden vorher bezogen zahlreiche TV-Reporterteams mit Satellitenwagen Position vor dem Gerichtsgebäude.
Der Kardiologe war der Letzte, der Jackson lebend sah. Er stand seit dessen plötzlichem Tod am 25. Juni im Zentrum der Ermittlungen. Murray war bei Jackson, als dieser im Alter von 50 Jahren starb, wenige Wochen vor einer geplanten Serie von Comeback-Konzerten in London.
Ein Gehalt von 150'000 Dollar
Laut Autopsiebericht wurde der Tod durch Propofol in Verbindung mit weiteren Beruhigungsmitteln ausgelöst. Murray war von Jackson als Leibarzt angestellt worden, während sich der Popstar auf seine Comeback-Konzerte vorbereitete.
Der Mediziner schloss für die mit 150'000 Dollar dotierte Stelle bei Jackson seine kardiologischen Praxen in Houston und Las Vegas, um sich gänzlich auf die Betreuung Jacksons zu konzentrieren und ihn auf Reisen begleiten zu können.
Im November erklärte sein Anwalt Edward Chernoff dazu, Murray habe für die Zeit als Jacksons Arzt kein Honorar bekommen. Der Mediziner habe seit sieben Monaten kein Geld mehr verdient, und es sei fraglich, ob er weiter sein Haus behalten und seine Familie unterhalten könne.
Seit sich die Hinweise auf eine Anklageerhebung gegen den Arzt in der vergangenen Woche verdichteten, ging es vor allem um die Frage, ob es Murray ermöglicht wird, sich der Justiz selbst zu stellen, oder ob er von der Polizei verhaftet und in Handschellen vorgeführt wird.
Seine Anwälte wollten es Murray ersparen, vor einem Millionenpublikum - einschliesslich potenzieller Geschworener für den Prozess - in Handschellen aufzutreten. Einige hartnäckige Jackson-Fans wollten aber genau dies erreichen und hatten in einer Telefonaktion die Polizei in Los Angeles mit der Forderung bestürmt, Murray Handschellen anzulegen.
(apn/schj)
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F. Hans-Jürg
Verfasst am: 9.2.2010 17:36
Fortsetzung Sündenbock
Wann lernen wir endlich uns so zu lieben wie wir... mehr
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F. Hans-Jürg
Verfasst am: 9.2.2010 17:29
Sündenbock
Versuchen wir das Ganze zu betrachten. Michael... mehr
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J. Batt, Pieterlen
)
(SchweizwirdEuropameister2008
Verfasst am: 9.2.2010 1:17
Der arme Kerl
Der wird jetzt einfach zum Sündenbock gemacht...
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