Streit um Kundendaten
Schweizer Banken sehen keine Mitschuld
Schweizer Banken wollen den Vorwurf der aktiven Beihilfe zur Steuerhinterziehung nicht auf sich sitzen lassen. Die Credit Suisse legt ihren Kunden mit Schwarzgeld nahe, sich um eine Legalisierung ihrer Vermögen zu bemühen.
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«Wenn ein Neukunde oder ein bestehender Kunde dem Bankberater sagt, er habe Schwarzgeld, dann wird der Bankberater dem Kunden raten, eine unabhängige Steuerberatung einzuholen.» Die Bank baue ihr Geschäftsmodell nicht auf steuerlichen Aspekten auf, sagte ein Sprecher der Bank Credit Suisse.
Einen Bericht der «Süddeutschen Zeitung», wonach Mitarbeiter der Credit Suisse über Jahre systematisch Beihilfe zur Steuerhinterziehung geleistet haben sollen, bezeichnete der CS-Sprecher als Spekulation. «Dazu nehmen wir grundsätzlich nicht Stellung», sagte er.
Auch die Zürcher Kantonalbank fragt neue Kunden, ob sie ihr Geld versteuert haben und lehnt eine Geschäftsbeziehung ab, wenn die Frage nicht plausibel bejaht wird, wie ein Sprecher sagte.
«Kein verlängerter Arm der Steuerbehörde»
Eine ähnliche Politik verfolgt die Bank Julius Bär: «Wir sagen den Kunden, dass sie zusammen mit ihrem Steuerberater eine Lösung suchen sollen», sagte Finanzchef Dieter Enkelmann. Letzten Endes sei für seine Steuersituation «jeder selbst verantwortlich».
Auch der Credit-Suisse-Sprecher sagte, eine Bank habe weder die Möglichkeit noch die Verpflichtung, die Steuersituation ihrer Kunden zu kennen. Die ZKB vertritt die Auffassung, dass es nicht Aufgabe einer Bank sei, «als verlängerter Arm der Steuerbehörde zu wirken».
(sda/widb)
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F. Bieri, Felanitx
)
(Felanitxer
Verfasst am: 5.2.2010 19:50
Schlussvers
vom Personalchef der Frank'schen Privatbank,... mehr
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U. Rothenbühler, Lützelflüh
)
(Arcus54
Verfasst am: 5.2.2010 17:04
Banken-Desaster?
Da gibt es nicht viel zu schreiben, die Banken... [1] mehr
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A. Lund
Verfasst am: 5.2.2010 15:47
Widmer(CS)[Bank Julius Bär]'s
CS_Rohner-Geldwaschanlage soll auch bei CS_Rohner... mehr
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