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Streit um Kundendaten

CD bringt Deutschland angeblich 400 Mio. Euro

Freitag, 5. Februar 2010, 9:20 Uhr, Aktualisiert 10:25 Uhr

Seit gestern wird spekuliert, dass die Steueraffäre weit grössere Ausmasse annehmen könnte, als bisher angenommen. Heute berichtet die «Süddeutsche Zeitung» (SZ), dass die Datensammlung den deutschen Behörden Steuerrückzahlungen in der Höhe von bis zu 400 Millionen Euro einbringen könnte. Von welcher Bank die Daten stammen, ist weiter unbekannt.

Bisher hatten Experten angenommen, dass die Informationen, welche den Behörden von Nordrhein-Westfalen angeboten wurden, etwa 100 Millionen Euro einbringen würden. Doch nach Informationen, welche der SZ vorliegen, dürfte dieser Betrag um ein vierfaches höher sein. Die Schätzung beruht laut der Zeitung darauf, dass mittlerweile hundert Stichproben aus der Datensammlung ausgewertet wurden. Die Steuerfahnder hätten dabei festgestellt, dass etliche Bankkunden Steuern in beträchtlicher Höhe hinterzogen haben.

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Laut der SZ kann der deutsche Staat auf bis zu 400 Millionen Euro Steuernachzahlungen hoffen. keystone

Weiter unbekannt ist, welche Bank von der Steuerhinterziehung betroffen ist. Die SZ berichtet - wie bereits gestern, dass es sich um die Daten von Credit-Suisse-Kunden handelt. Bei der CS hat man aber keine Kenntnis von einem Daten-Diebstahl: «Wir haben keinen Hinweis, dass die Daten uns betreffen», sagte ein CS-Sprecher gestern gegenüber «tagesschau.sf.tv».

Auch die Bank Julius Bär hat derzeit keine Indikationen, dass das Institut vom Datendiebstahl betroffen ist. Es gebe keine Hinweise, dass die gestohlene CD aus Deutschland Daten von Julius Bär enthalte, erklärte Bankchef Boris Collardi. Julius Bär war von der «Financial Times Deutschland» ins Spiel gebracht worden.

Kauf seit gestern definitiv

Gestern gaben der Finanzminister von Nordrhein-Westfalen, Helmut Linssen, bekannt, dass man die Datensammlung kaufen wolle. Man sei zum Schluss gekommen, dass die Behörden die Daten straffrei nutzen können. «Der Staat ist grundsätzlich verpflichtet, jedem Verdacht der Steuerhinterziehung nachzugehen», erklärte Linssen.

(sf/sprm)

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R. Anderegg, Buchs
(karthago_77 Mann)
Verfasst am: 5.2.2010 18:47

Imperialismus und Macht vor Rechtsstaat und Gerechtigkeit

Na wer sagt's den: " Der Vorsitzende des... mehr

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D. Generation, Bern
(Generation Frau)
Verfasst am: 5.2.2010 18:29

Und...

die CD ist sicher nicht einmal halbvoll, eine DVD... mehr

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K. Räschter, Schweiz
(- Mann)
Verfasst am: 5.2.2010 17:28

Deutschland / EU haben ein Ziel ...

Den grössten Konkurrenten im Finanz-Geschäft... mehr

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