Wirtschaft
Mehrere Fälle in der deutschen Steueraffäre?
Der Schweizer Finanzplatz gerät in der Steueraffäre mit Deutschland immer mehr unter medialen Druck. In den Zeitungen kursieren täglich weitere Fälle. Es sollen derzeit verschiedene Datensätze von Schweizer Banken bei den Fahndern eingetroffen sein oder befinden sich in der Anbahnung. Es geht um die Credit Suisse, Julius Bär und HSBC. Dabei sollen auch schon mehrere Stichproben ausgewertet sein.
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Die derzeit diskutierten bis zu 1'500 Kundendatensätze, die für 2,5 Millionen Euro den deutschen Behörden angeboten wurden, stammen laut der «Financial Times Deutschland» von Credit Suisse.
Nach Angaben der «Financial Times Deutschland» liegen den Fahndern jedoch weitaus mehr Stichproben vor, als bislang bekannt war. Statt wie zuvor berichtet fünf Datensätze wurden bereits mehrere Dutzend erfolgreich ausgewertet. Die Anbahnung mit dem Verkäufer läuft bereits seit mehreren Monaten.
Fall «Bank Julius Bär»
Wie es weiter heisst, ermitteln Fahnder zudem gegen Kunden von Julius Bär. Die Daten stammten aus dem Zeitraum vor 2003. Rudolf Elmer, Ex-Manager der Julius Bär Bank and Trust Company, habe die Dokumente den Behörden kostenlos zur Verfügung gestellt.
Elmer sagte, er habe einzelne Fälle bereits früher den Steuerfahndungen in Frankfurt, Berlin und Hamburg zukommen lassen. Diese hätten wenig Interesse gezeigt. Vor einigen Monaten hätten sich dann Fahnder aus Nordrhein-Westfalen der Daten angenommen. Die Ermittlungen führten zu Hausdurchsuchungen in ganz Deutschland. Die Rundschau hatte Elmer bereits am 2. April 2008 in seinem Exil in Afrika besucht und befragte ihn zu seinen Motiven.
Fall «Bank HSBC»
Fahnder aus Nordrhein-Westfalen nahmen auch Kontakt in den Libanon auf. Hierbei gehe es um die Daten der britischen Bank HSBC, die bereits zu einem Steuerstreit mit Frankreich führte. Die mutmassliche Komplizin des 37-jährigen Informatikspezialisten und Datendiebs Hervé Falciani, seine Freundin Georgina Mikhael, ist französisch-libanesischer Abstammung. Ob der Deal zustande kam, ist nicht bekannt. Insider hatten den Fall zunächst irrtümlich mit den Daten in Verbindung gebracht, die nach dem Willen der deutschen Bundesregierung nun gekauft werden sollen. Hervé Falciani hatte sich im 14. Dezember 2009, über die an Frankreich übergebenen Bankdaten, geäussert.
(agenturen/rufi)
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H. Frühling, Bern
Verfasst am: 4.2.2010 21:56
An alle Bankgeheimnisanhänger
Stellt Euch einmal vor, wie stark man die... [1] mehr
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J. Lütolf, Denia/Alicante
)
(Jopart
Verfasst am: 4.2.2010 16:56
Gerücht ist eine Pfeife,
die Argwohn, Eifersucht, Vermutung bläst.... mehr
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U. Roesli, Zuerich
)
(Traumtaenzer
Verfasst am: 4.2.2010 16:45
Ich freue mich schon jetzt....
...auf all die Prominenten, die als... mehr
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