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Steuer-Informant offenbar namentlich bekannt

Montag, 1. Februar 2010, 8:47 Uhr, Aktualisiert 13:57 Uhr

Die CD mit Schweizer Kontodaten mutmasslicher deutscher Steuerflüchtlinge stammt offenbar von der britischen Grossbank HSBC. Es ist ein Datensatz, der schon einmal Schlagzeilen machte.

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Nach Informationen der «Financial Times Deutschland» FTD soll es sich um jene Daten handeln, die der 37-jährige Informatikspezialist der HSBC Private Bank in Genf, Hervé Falciani, bereits im vergangenen August den französischen Behörden angeboten hatte. Die französischen Fahnder sprachen seinerzeit von 130'000 Datensätzen von Kunden aus aller Welt.

Frühere Daten waren 5 Mio. Euro wert

Die HSBC erklärte dagegen, es seien «weniger als zehn Kunden» betroffen. Den Informationen zufolge will Falciani den deutschen Behörden nun Daten von 1300 deutschen Kunden verkaufen - für 2,5 Mio. Euro. Der Fiskus könnte mit Einnahmen von den Steuersündern in Höhe von 100 Mio. Euro rechnen.

Nachdem das Angebot an die deutschen Behörden publik geworden war, tobte am Wochenende unter Politikern ein Streit, ob der Staat die gestohlenen Kontodaten erwerben soll.

In einem ähnlichen Fall vor zwei Jahren hatte der Bundesnachrichtendienst in Absprache mit dem damaligen Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) rund 5 Mio. Euro an einen Informanten gezahlt. Die Daten führten in der Folge unter anderem zur Verurteilung des früheren Post-Chefs Klaus Zumwinkel wegen Steuerhinterziehung.

(sf/fasc)

Kommentare aktiv...

U. Keller, Klaeng

Verfasst am: 2.2.2010 21:35

Die Steuerbetrüger

Also, wenn man die Sache genau ansieht, sind es... mehr

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P. Mauler, Bern

Verfasst am: 2.2.2010 12:22

Schäuble

Schäuble....... ...ich muss da mal was... mehr

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O. toneatti, bern

Verfasst am: 2.2.2010 12:13

W. Wyssmann

Und an diese schweizerische Verfassung sollten... [2]  mehr

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