WEF Davos 2010
Wenn Banker abends nicht mehr im Stehen pinkeln können
Sensible Nachbarn oder eine gefährliche Nachbarschaft - zur Verteidigung des Londoner Finanzplatzes spricht der Londoner Bürgermeister Boris Johnson Klartext: Bei einem Auftritt am WEF hat er die Londoner Banker vor einem Umzug in die Schweiz oder die USA gewarnt.
Bild
- SF Wissen: Dossier «WEF»
- Offizielle WEF-Webseite
- 28.01.10: WEF-Gesprächsmarathon für Doris Leuthard
- 28.01.10: Ackermann gegen Strafsteuer für Banker-Boni
- 28.01.10: Leuthard stellt am WEF Position der Schweiz klar
- 28.01.10: Zutritt zum WEF per Zeigefinger
- 28.01.10: Bündner Kapo-Chef erschoss sich mit Dienstwaffe
Artikel bewerten
Artikel teilen
In der Schweiz setzten sich die Banker unerwarteten Risiken aus. «Mir wurde gesagt, dass es Regionen im Kanton Bern gibt, wo ein Mann nach 10 Uhr abends nicht mehr im Stehen pinkeln kann, aus Angst die Nachbarn zu stören», sagte Johnson bei einer Veranstaltung der japanischen Investmentbank Nomura in Davos.
Die Bemerkung machte Johnson in Bezug auf einen Bericht, wonach Hedge-Fonds-Manager und Investment-Banker die britische Finanzmetropole in Richtung Schweiz verlassen, um die hohen britischen Steuern für Grossverdiener und die Spezialbesteuerung auf Bankenboni zu umgehen.
Warnung auch vor Wechsel nach New York
«Für die Meister des Universums ist es an der Zeit zu zeigen, dass sie Diener der Gesellschaft sein können», sagte Johnson. Auch vor einem Wechsel nach New York riet er den Bankern ab.
Die Überlebenschancen in London seien höher als auf dem grössten Finanzplatz der Welt. «Obwohl sich die Mordrate auf einem Allzeit-Tief befindet, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr ermordet werdet in New York, dreimal höher als in London», sagte Johnson.
Der Konservative ist für seine pointierten Äusserungen bekannt. In Grossbritannien gehört der frühere Journalist und Schriftsteller zu den berühmtesten, aber auch umstrittensten Politikern.
(sda/widb)
Meldungen im Tagesverlauf
- Verfahren gegen Sarkozy-Vertrauten Woerth
- Neue Hoffnung für Grosssägerei in Domat/Ems
- Affäre Hainard: Schlüsselperson freigesprochen
- Der Kälte trotzen
- Shaqiri: «Wollte unbedingt zu einem Topverein»
- 11 Jahre Berufsverbot für Star-Ermittler Garzón
- EZB hält Leitzins im Euroraum auf Rekordtief
- Playoff: Lausanne wählt Lions
- Aus für «Dr. House»: Die TV-Serie wird eingestellt
- «Costa Concordia»: Angst vor Umweltdesaster hält an
- Machtkampf im Ferienparadies Malediven
- Strahlefrau Heidi Klum: Erster Auftritt nach der Trennung
- Griechen einigen sich mit IWF und EU auf Sparplan
- Jahrgangsbester Kopilot: Prinz Harry kann steuern und feuern
- Sarkozy will AKW Fessenheim nicht abschalten
- Russi: «Olympiasieger wird ein verdienter Sieger sein»







K. Wolf, Wilen
Verfasst am: 29.1.2010 14:18
er hat doch
...er hat doch sowieso das pinkeln draussen... mehr
Zustimmen — 3 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 1 Leser ist anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
F. ertig Lustig, Bachab
Verfasst am: 29.1.2010 13:26
Äxgüsi.
Den vielen Ablehnung an, stelle ich fest dass... mehr
Zustimmen — 19 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 2 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten
A. Ka, Iraq
Verfasst am: 29.1.2010 12:21
Im Stehen
Ich hoffe, dass Herr Johnson seine Toilette... mehr
Zustimmen — 32 Leser sind auch dieser Meinung.
Ablehnen — 5 Leser sind anderer Meinung.
Heiklen Inhalt melden antworten
Heiklen Inhalt melden antworten