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WEF Davos 2010

Vontobel-CEO: «Es muss ein Umdenken stattfinden»

Donnerstag, 28. Januar 2010, 9:15 Uhr, Aktualisiert 10:16 Uhr

Herbert J. Scheidt, der Konzernchef der Privatbank Vontobel, hat sich gegenüber der «Rundschau» zur Kritik gegen die Banken am Weltwirtschaftsforum (WEF) geäussert. «In der Bankenwelt muss ein Umdenken stattfinden», sagte Scheidt. Er befürworte bessere Regulierungen im Bankensektor.

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Interview mit Herbert J. Scheidt, CEO der Bank Vontobel

«Die Bankenwelt muss akzeptieren, dass sich die Situation grundlegend geändert hat», sagte er. Es sei nun ratsam, das neue Umfeld mitzuprägen, anstatt nur dagegen zu sein.

Für koordiniertere Regulierungen

Scheidt unterstützt US-Präsident Barack Obama und dessen Vorschläge zur Regulierung des Bankensektors nur bedingt. «Wir wollen nicht mehr Regulierungen, sondern bessere und koordiniertere Regulierungen», so Schweidt weiter.

Laut Scheidt sind die Schweizer Banken auf gutem Weg. «Nach einigen Diskussionen haben die Schweizer Banken in Gesprächen mit der Finma die neuen Eigenmittelquoten akzeptiert.» Die Zusammenarbeit zwischen der Politik und der Banken sei wichtig.

«Wir waren bescheiden in der Boni-Frage»

Scheidt spricht sich gegen eine strikte Obergrenze der Boni aus. Er hält die Orientierung der Vergütung am langfristigen Erfolg und den vorgegebenen Risikoparametern für vernünftig. «Wir bei Vontobel waren im vergangenen Jahr bescheiden in der Boni-Frage. Mein Bonus wurde um 50 Prozent reduziert.»

(sf/widb)

Kommentare aktiv...

H. Matschiner

Verfasst am: 28.1.2010 16:15

Wer regiert das Geld!?!

Sehr geehrte Damen und Herrn naja, da vielleicht... mehr

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