WEF Davos 2010
Griechenland denkt nicht an Ausstieg aus Euro-Zone
Das unter einem Vertrauensverlust der internationalen Investoren leidende Griechenland denkt nicht an einen Ausstieg aus dem Euro. Sein Land bleibe in der Euro-Zone, sagte der griechische Premierminister Giorgos Papandreou gegenüber der «Tagesschau» am WEF in Davos.
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«Die Gemeinschaftswährung war für uns sehr positiv: Wir hatten Wachstum», sagte Papandrou. Zudem sei der Euro ein stabilisierender Faktor für Griechenland. «Und wir glauben an die Gemeinschaftswährung, denn wir glauben an die Zusammenarbeit in Europa.» Europa sei ein Modell für die Globalisierung. Der Euro habe das bereits bewiesen.
Steuersystem geändert
Seine Regierung habe einen ernsthaften Plan, um Griechenland aus der hohen Verschuldung zu bringen, der der EU-Kommission vorgelegt worden sei. «Innerhalb von drei Jahren wollen wir das Staatsdefizit auf 103 Prozent des Bruttoinlandprodukts senken», sagte Papandreou. Zudem werde das Steuersystem geändert und die Löhne im öffentlichen Dienst gesenkt. «Wir werden unser Haus in Ordnung bringen», so Papandreou gegenüber der «Tagesschau».
Die Verwaltung werde gestärkt, indem «wir von fünf Regierungsebenen auf drei zurückgehen», sagte Papandreou weiter. Das bedeute einen Abbau von 6000 Rechtseinheiten. Überdies lege man bereits 200 Institutionen und Regierungskörperschaften zusammen, was einen deutlichen Abbau der Bürokratie bedeute, welche stark von Vetternwirtschaft und Korruption verseucht sei. «Den Plan werden wir Wort für Wort befolgen», versicherte der griechische Premier.
(sda/widb)
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N. horni, münchenstein
Verfasst am: 28.1.2010 20:46
ego helvetos
und glaube an die demokratie! eine freie... mehr
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