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WEF Davos 2010

Bill Clinton: «Was Haiti fehlt, sind Investoren»

Donnerstag, 28. Januar 2010, 14:01 Uhr, Aktualisiert 29.01.2010, 8:57 Uhr

Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton hat an einer Sondersitzung zu Haiti gemeinsam mit WEF-Präsident Klaus Schwab für eine breite finanzielle Unterstützung von Haiti geworben. «Es hat in Haiti genug Helfer, und die machen eine gute Arbeit», erklärte Clinton. Was fehle, seien Geld und Investoren, um den Wiederaufbau des Landes voranzutreiben.

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Bill Clinton weibelt am WEF für Haiti-Hilfe

Momentan sei es am Wichtigsten, sicherzustellen, dass die Menschen die nächste Woche überlebten, sagte der Gründer der Clinton Global Initiative. Das zentrale Problem dabei sei die Verteilung von Nahrung und Medikamenten. Die rund 15 Verteilzentren reichten bei Weitem nicht aus. Es müssten mindestens 100 sein. Das könne nur mit Lastwagen bewerkstelligt werden, die aber noch nicht vorhanden seien.

«Ein grosses Problem in Haiti ist die Verteilung der Hilfsgüter.»
Bill Clinton

«Wir müssen weiter Hilfe zur Selbsthilfe leisten», sagte Clinton. Zuerst müsse der Notfall überwunden werden, dann aber müsse eine richtige Struktur in allen Bereichen im Land aufgebaut werden. Ein weiteres grosses Problem seien die medizinische Versorgung und die sanitären Bedingungen und die damit verbundene Hygienesituation.

Der UNO-Sonderbeauftragte für Haiti rief die WEF-Teilnehmer und die Wirtschaft dazu auf, in Haiti Geld zu Investieren. «Sie werden es nicht bereuen und sich besser fühlen, wenn Sie sich beteiligen.»

Initiative für Haiti

Gemeinsam mit dem WEF wurde eine Initiative gestartet, damit Konzerne sich langfristig beim Wiederaufbau Haitis engagieren. Das Weltwirtschaftsforum WEF sei bereit, gemeinsam mit seiner Stiftung Clinton Global Initiative zusammenzuarbeiten, um die Bereitschaft der Privatwirtschaft für Haiti zu erhöhen, erklärte Clinton

Man habe ein Desk eingerichtet, an dem sich Unternehmer melden könnten, die sich in Haiti engagieren wollten, sagte der ehemalige US-Präsident weiter.

Suche nach privaten Geldgebern

Denis O'Brien, Präsident der Digicel Group, betonte die Perspektive für ausländische Investoren. Das Land biete Investoren gute Möglichkeiten - zum Beispiel für Firmen, die nahe der US-Grenze tiefere Lohnkosten suchten. Ausserdem seien die Menschen motiviert zu arbeiten.

Brasiliens Aussenminister Celso Amorim sprach vor allem die Punkte Energieversorgung, Umwelt und Arbeitsplätze an. Dabei betonte er das Problem der fehlenden Perspektive der Jugend und die damit einhergehende Auswanderung. Man müsse die Jugendlichen in Haiti halten: Denn die Zukunft eines Landes werde von der Jugend getragen.

An der Sondersitzung nahmen zudem noch die Leiterin des UNO-Entwicklungsprogramms UNDP, Helen E. Clark, und Robert Greenhill, Managing Director und Chief Business Officer des WEF.

(sf/sda/stom)

Kommentare aktiv...

M. hurni, Bern

Verfasst am: 29.1.2010 13:21

ja, ist schon gut billi.

wir haben es gehört. ich nehme zwar ihre... mehr

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I. Ndlovu, Nelspruit

Verfasst am: 28.1.2010 23:14

Lieber Bill

Du bist REICH, sehr REICH.. so schlage ich vor,... mehr

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H. Downhill Racer

Verfasst am: 28.1.2010 20:12

billi boy und bushi boy banditen

gieb denen verbrecher kein roten rappen haiti... mehr

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