WEF Davos 2010
WEF-Direktor: «Wir sind mehr als ein Debattierclub»
Das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos hat begonnen. Im Zentrum der Diskussionen der Eliten aus Politik und Wirtschaft in dem Bündner Ferienort stehen die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise. «Wir sind mehr als ein Debattierclub», sagt WEF-Direktor André Schneider.
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Angesichts der Erholung der Weltwirtschaft nach dem grössten Absturz seit den 1930er-Jahren zeigen sich viele Wirtschaftskapitäne wieder zuversichtlicher, die noch im vergangenen Jahr meist schwarz gesehen hatten. Ingesamt kommen über 2500 Teilnehmer aus mehr als 90 Ländern nach Davos.
«2010 wird ein sehr herausforderndes Jahr»
«Ich bin nicht überzeugt, dass wir bereits am Ende der Krise sind», relativiert Schneider. «2010 wird ein sehr herausforderndes Jahr sein, die Staaten werden mit ihren grossen Schulden umgehen müssen.» Hinzu komme die grosse Arbeitslosigkeit.
Laut Schneider wird vielerorts wieder wie vor der Krise zu sorglos gewirtschaftet. «Man könnte fast meinen, das dies der Grundstein für die nächste Krise ist», kritisiert der WEF-Direktor. Man dürfe nicht Erfolge feiern, die nicht nachhaltig seien. «Dann hätten wir ein System kreiert, dass sich immer wieder selbst zerstören wird», so Schneider weiter.
Globale Herausforderungen können nicht national angegangen werden, sondern brauchen eine globale Antwort, sagte Schneider gegenüber SF.
«Das WEF ist kein Entscheidungsort»
Vom WEF erwartet Schneider viel: «Das WEF ist zwar kein Entscheidungsort. Es ist aber ein Diskussionsforum». Das WEF zeige Lösungen auf, damit die anwesenden Führungskräfte diese umsetzen könnten, so Schneider gegenüber SF. «Sicherlich sind wir mehr als ein Debattierklub.»
(sf/widb)
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F. ertig Lustig, Bachab
Verfasst am: 27.1.2010 11:41
Komischer Widerspruch in sich.
Titel: Kein Debattierclub, aber, letzter... mehr
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W. Tell, Jungfraujoch
Verfasst am: 27.1.2010 10:02
Debattierclub
Das WEF ist und bleibt ein Debattierclub, da... mehr
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