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Selbstanzeigen könnten UBS-Dilemma lösen

Sonntag, 24. Januar 2010, 12:21 Uhr, Aktualisiert 18:14 Uhr

Noch hat die Schweiz keine Bankkunden-Daten an die USA ausgeliefert. Doch unklar ist, wie viele UBS-Kunden sich bei der US-Justiz selbst angezeigt haben. Die Zahl der Selbstanzeigen könnte die USA dazu bewegen, sich zufrieden zu geben.

«Wir sind daran, dies abzuklären», sagte Guido Balmer, Sprecher des Eidg. Justiz- und Polizeidepartementes. Möglicherweise liege die Zahl bereits in den nächsten Tagen vor.

Bild Menschen mit Aktentaschen laufen an einem UBS-Gebäude vorbei.
Die Hektik im Zusammenhang mit der UBS könnte sich vielleicht von selbst legen. keystone

Zwar haben die US-Steuerbehörden bereits im November die Zahl von 14'700 Selbstanzeigen offen gelegt. Doch gab sie nicht bekannt, wie viele davon UBS-Kunden betreffen. Diese Zahl ist relevant, denn bei insgesamt 10'000 Selbstanzeigen könnten sich die USA zufrieden geben.

Noch keine UBS-Daten geliefert

Von den im Abkommen geforderten rund 4000 Daten wurden laut Bundesrat Hans-Rudolf Merz bisher keine an die USA geliefert, wie dieser am Samstag am Rande der FDP-Delegiertenversammlung in Bern erklärte.

Die Eidg. Steuerverwaltung habe bisher Verfügungen erlassen und rund 600 Dossiers abgewickelt, «physisch wurden aber noch keine Unterlagen übermittelt», bekräftigte Merz gegenüber der Zeitung «Sonntag».

(sda/hues)

Kommentare aktiv...

A. Kurt, Dürnten

Verfasst am: 24.1.2010 20:47

Höchste Zeit!

Höchste Zeit, dass nicht nur die 4000 Daten... mehr

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N. Binsberger, St. Gallen

Verfasst am: 24.1.2010 16:30

Das eine tun, das andere nicht lassen.

Selbstanzeige, Banken splitten,... [1]  mehr

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P. Beutler, Leissigen

Verfasst am: 24.1.2010 15:39

Selbstanzeigen? Das soll wohl ein Witz

sein. Nach diesem Urteil wird sich kaum jemand... mehr

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