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Hooligans bekämpfen eigene Clubs

Sonntag, 24. Januar 2010, 1:45 Uhr

Gewaltbereite Fussballfans rächen sich offenbar bei ihren Clubs für deren härteres Durchgreifen. Nicht mehr nur in fremden Stadien sorgen Hooligans also für Ausschreitungen, sondern zunehmend auch im und um die heimischen Stadien, berichtet die «SonntagsZeitung» unter Berufung auf eine Statistik des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV).

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In der abgelaufenen Vorrunde mussten die Clubs demzufolge zwei Drittel mehr Bussen bezahlen für Vergehen ihrer eigenen Anhänger bei Heimspielen, total 120'500 Franken.

Laut Statstik habe der SFV insgesamt 24 Vorfälle registriert und gebüsst, darunter Gewalt gegen Sicherheitskräfte, Vandalismus, das Werfen von Gegenständen und das Abbrennen von Leuchtfackeln.

Niedrigere Bussen für Auswärtsdelikte

Die Ausschreitungen ihrer Auswärtsfans kommen die Clubs hingegen zwar weiterhin teurer zu stehen, die Bussen dafür seien aber im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück gegangen, auf 198'200 Franken.

Ulrich Pfister, der Sicherheitschef des SFV schlussfolgert: «Es ist eine klare Tendenz auszumachen, dass Anhänger ihren eigenen Club zu Hause nicht mehr schonen.». Dies sei eine Reaktion darauf, dass die Clubs inzwischen auch gegen ihre eigenen Anhänger konsequenter vorgehen.

(sf/halp)

Kommentare aktiv...

S. wst

Verfasst am: 24.1.2010 12:55

@ Bolliger

Ich heisse Stefan Wüst und wohne in Basel -... [1]  mehr

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H. Peschler, Zürich

Verfasst am: 24.1.2010 10:56

Respektlos und asozial

Hab mal mit einem Bekannten eine Wohnung geteilt,... mehr

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J. Lorber, Zürich

Verfasst am: 24.1.2010 10:12

Leider aber auch die Spieler

Deren Vorbildfunktion ist leider alles andere als... mehr

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